Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Studiengang Bioinformatik - Ein Abschluss mit Zukunft

16.06.2003


Ab dem Wintersemester bietet die Saar-Uni außer einem Bachelor- auch einen Master-Studiengang in Bioinformatik an. Interessenten stehen maximal 25 Plätze zur Verfügung.



Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2003.



Die Saar-Uni baut ihr Studienangebot im Schwerpunkt Bioinformatik weiter aus: Ab dem Wintersemester können Interessenten nicht nur den Titel Bachelor of Science erwerben, sondern auch - nach weiteren drei Semestern - als Master of Science die Universität verlassen.

Spätestens seitdem die Sequenzierung und beginnende Entschlüsselung des menschlichen Genoms weltweit Schlagzeilen machte, gilt die Bioinformatik als die Wissenschaft und die Biotechnologie als der Wirtschaftszweig der Zukunft. Zu den Perspektiven, die sich daraus ergeben, gehört die Entwicklung neuer Medikamente, die auf molekularer Ebene in krankheitsbedingt "gestörte" Prozesse eingreifen, um die "Störung" sozusagen "im Innersten" zu beheben. An solchen Medikamenten wird in Saarbrücken seit mehreren Jahren intensiv geforscht - was natürlich auch auf die Studieninhalte der Bachelor- und Master-Studiengänge ausstrahlt. Die besonderen Kenntnisse auf dem Gebiet des Wirkstoffdesigns machen die Absolventen des Saarbrücker Zentrums für Bioinformatik für die Pharma-Industrie äußerst interessant.

Saarbrücken ist für seine exzellente Ausbildung in Informatik weltweit bekannt. Eine solide Grund-Ausbildung im Informatikbereich bildet daher neben naturwissenschaftlichen Einführungsveranstaltungen die Basis des sechssemestrigen Bachelor-Studiengangs in Bioinformatik. Während der ersten beiden Semester des Master-Studiengangs wird die Ausbildung in Informatik, Bioinformatik und Biotechnologie in Spezialvorlesungen vertieft, und die Studenten in Vorlesungen und Seminaren an die aktuelle bioinformatische Forschung herangeführt. Die Unterrichtssprache ist Englisch. Im dritten Semester fertigen die Studierenden eine Masterarbeit über ein aktuelles Forschungsgebiet an.

Mit dem Masterabschluss in der Tasche steht den Absolventen dann eine Karriere in der Wirtschaft offen. Alternativ ist der Master-Abschluss auch Qualifikationsberechtigung für eine Promotion.

Eine Zulassung zum Master-Studiengang ist nach Abschluss eines Bachelor-Studiums in Bioinformatik bzw. durch Nachweis einer sonstigen gleichwertigen Prüfung möglich. Die Teilnehmerzahl am Master-Studiengang ist auf maximal 25 Studierende pro Jahr beschränkt. Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2003/2004 ist der 15. Juli 2003.

Studienangebote der Universität des Saarlandes im Schwerpunkt Bioinformatik:

- Bachelor-Studiengang (seit dem Wintersemester 2001/2002)
- Master-Studiengang (ab dem Wintersemester 2003/2004)
- Studierende der Biowissenschaften können darüber hinaus einen Diplom-Teilstudiengang belegen, der einen Umstieg in die Bioinformatik ermöglicht und mit dem Diplom in Bioinformatik (Dipl.-Bioinf.) abgeschlossen wird.

Ihre Fragen beantwortet gerne:

Pia Scherer-Geiß
Geschäftsführerin des Zentrums für Bioinformatik
Tel.: 0681 - 302-64705
E-Mail: psg@bioinf.uni-sb.de

Prof. Dr. Hans-Peter Lenhof
Studiendekan für Bioinformatik
Tel.: 0681/302-647 01
E-Mail: len@bioinf.uni-sb.de

Prof. Dr. Volkhard Helms
Professor für Bioinformatik
Tel.: 0681/302-64165
E-mail: volkhard.helms@bioinformatik.uni-saarland.de

Hochschul- Presseteam | idw
Weitere Informationen:
http://www.zbi.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: Bachelor Bioinformatik Biotechnologie Master-Studiengang

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Regensburger Forscher entwickeln weltweit einzigartiges Online-Mentoring-System
10.01.2018 | Universität Regensburg

nachricht Neues Virtual Reality-Labs für Medizinstudierende: Lernen mit Cyber-Herz und virtuellem Darm
10.01.2018 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie