Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mittel für Bildung und Forschung wachsen 2003 um mehr als 3 Prozent

18.03.2003


Bulmahn: "Die Etats der Forschungsorganisationen werden ab dem kommenden Jahr weiter steigen"

Die Bundesregierung baut ihren Schwerpunkt in Bildung und Forschung weiter aus. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn kündigte am Dienstag vor dem Bundestag in Berlin für das laufende Haushaltsjahr "finanziell akzentuierte Schwerpunkte bei der Forschungsförderung in den neuen Bundesländern an". Darüber hinaus werde die Bundesregierung die Länder finanziell bei Ihren Reformanstrengungen im Zusammenhang mit der PISA-Studie unterstützen. Mit dem Bundeshaushalt 2004 werde sie auch die Mittel für die großen Forschungsorganisationen wieder um drei Prozent erhöhen.

Die Bundesministerin verwies auf den erfolgreichen Kurswechsel der rot-grünen Bundesregierung nach jahrelangen Kürzungen im Bereich Bildung und Forschung. So sei der Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit 1998 um mehr als 25 Prozent gestiegen. Deutschland sei in dieser Zeit wieder zum weltweit zweitgrößten Exporteur forschungsintensiver Waren und Güter aufgestiegen. Mit der Reform des BAföG sei die Studienanfängerquote von 27,7 Prozent im Jahr 1998 auf jetzt 35,6 Prozent geklettert und liege so hoch wie nie.

Bulmahn betonte zugleich, dass die Erneuerung Deutschlands nicht nur mit mehr Geld bewältigt werden könne. "Wir haben ehrgeizige Ziele, die wir nur durch gemeinsame Anstrengungen erreichen können." Das gelte vor allem für die Reform des Schulsystems. Dafür unterstütze der Bund die Länder in den nächsten vier Jahren mit insgesamt vier Milliarden Euro beim Auf- und Ausbau von Ganztagsschulen. Wichtig sei vor allem ein neues pädagogisches Konzept für die bestmögliche individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, sagte Bulmahn.

Der Etat des BMBF beträgt im kommenden Jahr rund 8,4 Milliarden Euro. Hinzuzurechnen sind noch 435 Millionen Euro Darlehensanteil des BAföG von der Deutschen Ausgleichsbank sowie 300 Millionen Euro als erste Rate für 10.000 neue Ganztagsschulen. Damit stehen insgesamt über 9,1 Milliarden Euro für den Bereich Bildung und Forschung zur Verfügung. Das sind über drei Prozent mehr als im vergangenen Jahr und eine Steigerung von 25 Prozent seit 1998.

| BMBF

Weitere Berichte zu: BAföG BMBF Forschungsorganisation Ganztagsschule

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Die Verbindung macht’s
24.03.2017 | Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

nachricht Gleich und Gleich gesellt sich gern!
21.03.2017 | Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten