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113 Hochschulen bewerben sich für das Professorinnen-Programm

30.06.2008
Schavan: "Erste Bewerbungsrunde ist hervorragend angelaufen!" / Bundesweit bereits über 200 Stellen für hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen beantragt

113 Hochschulen aus allen 16 Bundesländern haben sich mit ihren Gleichstellungskonzepten auf die erste Ausschreibung des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierten Professorinnenprogramms beworben.

Das Programm unterstützt deutsche Hochschulen dabei, langfristige Perspektiven für hoch qualifizierte Nachwuchswissenschaftlerinnen zu schaffen. "Die erste Bewerbungsrunde des von Bund und den Ländern gemeinsam finanzierten Programms ist sehr gut angelaufen.

Die Resonanz ist hervorragend", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Montag. Die Hochschulen beantragten insgesamt über 200 Stellen für Professorinnen, davon mehr als die Hälfte für Regelprofessuren.

Zunächst beurteilen externe Gutachter die eingereichten Gleichstellungskonzepte, dann erhalten positiv bewertete Hochschulen nach erfolgter Berufung die von ihnen beantragte Förderzusage. "Die hohe Beteiligung der Hochschulen zeigt, dass sie in dem Professorinnenprogramm ein nachhaltiges Instrument zur dauerhaften Erhöhung der Anzahl von Wissenschaftlerinnen in Spitzenpositionen sehen", so Schavan.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Länder stellen zusammen für das Programm 150 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert wird damit die Anschubfinanzierung für fünf Jahre für - vornehmlich vorgezogene - Berufungen von Frauen auf unbefristete W2- und W3-Professuren. Aber auch die Finanzierung von Berufungen auf eine freie Professur ist möglich. Je Berufung und Jahr liegt die Fördersumme bei bis zu 150.000 Euro, die zur Hälfte vom BMBF und vom jeweiligen Sitzland der Antrag stellenden Hochschule getragen werden. Das Besondere an dem Professorinnenprogramm ist, dass die Förderung die positive Begutachtung eines Gleichstellungskonzeptes der sich bewerbenden Hochschule voraussetzt. Die Begutachtung erfolgt durch ein unabhängiges Expertengremium, das sich aus herausragenden Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Forschung und Hochschulmanagement zusammensetzt.

Bis zu 70 Prozent der Programmmittel können der jetzt abgeschlossenen ersten Bewerbungsrunde vergeben werden. Die Ergebnisse der Begutachtung werden voraussichtlich im Spätsommer in Berlin vorgestellt.

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