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Open Innovation im Unternehmen: Das Forschungsprojekt "Open-I" geht an den Start

25.06.2008
Open Innovation hat das Potential die Innovationsfähigkeit von Unternehmen radikal zu steigern. Wie Unternehmen konkret vorgehen können, welche Herausforderungen dabei zu meistern und welche Hindernisse zu berücksichtigen sind, erkunden Forscher der Handelshochschule Leipzig (HHL), der Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Universität München im interdisziplinären Verbundprojekt "Open-I".

Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie dem Europäischen Sozialfonds wurden hierfür jetzt rund 1,3 Mio. EUR bewilligt.

Ziel des Projekts ist es, die Innovationsfähigkeit von Unternehmen durch die Öffnung des Innovationsprozesses nachhaltig zu steigern. Spezieller Fokus ist dabei die Anwendung des Konzepts der Open Innovation innerhalb des Unternehmens, also die Einbindung von Mitarbeitern in der Breite des Unternehmens in den Innovationsprozess.

Hierzu erhalten die Mitarbeiter auf der Basis von modernen Web 2.o- und Social Software-Anwendungen Unterstützung durch sogenannte Innovationscommunities. Für das strategische Management der Innovation im Unternehmen werden geeignete Führungs-, Motivations- und Controllingkonzepte entwickelt.

Der Flughafen München, die DATEV sowie zahlreiche mittelständische Unternehmen sind Partner des Projekts und arbeiten mit den Forschern Hand in Hand an der Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von Open Innovation im Unternehmen. Das Projekt "Open-I" ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt unter Leitung des Center for Leading Innovation & Cooperation (CLIC) der Handelshochschule Leipzig (Professor Reichwald), in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Erlangen-Nürnberg (Professoren Amberg, Bodendorf, Möslein) und der Informatik und Psychologie der Technischen Universität München (Professoren Schlichter und Kehr).

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
Dipl.-Kffr. Jessica Scheler
Email: Jessica.Scheler@hhl.de
Tel.: 0341 9851 665
HHL - Leipzig Graduate School of Management
Die HHL - Leipzig Graduate School of Management, 1898 als Handelshochschule Leipzig entstanden und 1992 neu gegründet, ist Deutschlands älteste betriebswirtschaftliche Hochschule und zählt heute zu den führenden Business Schools. Die HHL ist eine private staatlich anerkannte universitäre Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht. Neben der Internationalität spielt an der HHL die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis eine herausragende Rolle. Darüber hinaus ist es das erklärte Ziel der HHL, durch einen "Integrated Management"-Ansatz leistungsfähige und verantwortungsbewusste Führungspersönlichkeiten auszubilden. An der HHL kann in zwei Jahren das Hauptstudium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung absolviert werden. Zudem bietet die Hochschule den 18-monatigen Master of Science in Management an. Darüber hinaus kann an der HHL in einem 15-monatigen (bzw. 24-monatigen berufsbegleitenden) Programm der MBA (Master of Business Administration) erworben werden. Ein dreijähriges Promotionsprogramm, das auch berufsbegleitend absolviert werden kann, rundet das Studienangebot der HHL ab. Mit der HHL-Tochtergesellschaft HHL Executive gGmbH werden firmenspezifische Weiterbildungsprogramme angeboten. Im April 2004 erhielt die Hochschule die renommierte Akkreditierung durch AACSB International.

Volker Stößel | idw
Weitere Informationen:
http://www.open-i.eu

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