Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Europa-Institut der Saar-Uni schließt Kooperationsvertrag mit dem Institut für Europäisches Medienrecht

23.06.2008
Das Europa-Institut, Sektion Rechtswissenschaft, der Universität des Saarlandes und das Institut für Europäisches Medienrecht e.V. (EMR), Saarbrücken / Brüssel haben eine engere Zusammenarbeit in der Forschung beschlossen. Sie wollen den besonderen gesellschaftlichen Interessen der Region bei der Europäischen Union mehr Gehör verschaffen.

Der Direktor des Europa-Instituts der Saar-Uni, Professor Dr. Torsten Stein, und der Direktor des EMR, Rechtsanwalt Thomas Kleist, unterzeichneten die entsprechende Forschungsvereinbarung.

Die Tatsache, dass der Ausschuss der Regionen bei der Europäischen Union den Auftrag erteilt hat, ist ein großer Vertrauensbeweis in die Arbeit der saarländischen Institute. Der Ausschuss der Regionen ist eine wichtige Institution für die Artikulierung saarländischer Interessen und der Belange des SaarLorLux-Raumes in der EU.

Ziel der Kooperation der beiden Institutionen ist, über den Ausschuss der Regionen die Interessen der SaarLorLux-Region bei aktuellen Vorhaben der EU-Politik einzubringen. Zu diesen wichtigen gesellschaftlichen Interessen zählen etwa die Verbreitung von Internet-Breitbandzugängen in Europa, die Modernisierung der schulischen Bildung und die Bedeutung von Bildung für die Integration von Migranten in die europäischen Gesellschaften.

... mehr zu:
»Europa-Institut »Medienrecht

Da die Politik der EU auch im Bereich von Bildung und Medien immer größeren Einfluss auf die Mitgliedsstaaten nimmt, müssen die Länder bei den Abstimmungsprozesse darauf achten, dass die gesellschaftlichen Interessen nicht unter den Tisch fallen. Dieses Anliegen unterstützen die beiden Institute durch frühzeitige Information der Entscheidungsträger unter Berücksichtigung der regionalen Perspektive.

Im Bildungssektor etwa muss auf aktuelle Herausforderungen stets individuell reagiert werden. Deshalb steht der Informationsaustausch über Modelle aus anderen Mitgliedstaaten im Vordergrund. Bei vergleichbaren Anforderungen an die nationalen und regionalen Bildungssysteme können die Mitgliedsstaaten von bereits gewonnenen Erfahrungen in anderen Ländern profitieren. Die beiden Institutionen wollen dafür die Netzwerkbildung und den zwischenstaatlichen Austausch fördern.

Das Europa-Institut und das Institut für Europäisches Medienrecht arbeiten schon länger erfolgreich zusammen. So sind Vorstandsmitglieder des EMR in der akademischen Ausbildung sowohl im Masterstudiengang "Europäische Integration" als auch im Schwerpunktbereich "Deutsches und internationales Informations- und Medienrecht" der Abteilung Rechtswissenschaft der Saar-Uni tätig.

Kontakt:
Julia Legleitner
Geschäftsführerin des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes
Telefon: 0681 / 302 3653
E-Mail: llm@europainstitut.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de
http://www.europainstitut.de

Weitere Berichte zu: Europa-Institut Medienrecht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena
24.02.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie