Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

9,8 Millionen für Projekte im Jahr 2007

18.06.2008
Fördervolumen verdoppelt in 2008, Verdreifachung in 2009

Die Stiftung Mercator hat im vergangenen Jahr 49 Projekte in Höhe von 9,8 Millionen Euro bewilligt. Die Entwicklung der Essener Stiftung ist von weiterem Wachstum geprägt: Im laufenden Jahr wird das Fördervolumen auf 20 Millionen Euro verdoppelt, in 2009 stehen Fördermittel von 30 Millionen Euro zur Verfügung. Auch langfristig wird das Fördervolumen weiter wachsen.

Unter dem Leitmotiv "Ideen beflügeln" engagiert sich die Stiftung in drei Bereichen - Wissenschaft stärken, Kinder und Jugendliche fördern, und Kulturen verstehen, Toleranz lernen - und ist hier operativ und fördernd tätig. Seit Beginn ihrer Tätigkeit hat die Stiftung rund 60 Millionen Euro für mehr als 360 Projekte bereitgestellt.

"Wir bereiten uns darauf vor, dass das Fördervolumen weiter steigen wird. Die Stiftung Mercator will Ideen zu gesellschaftlichen Herausforderungen einbringen und realisieren. Unsere Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung", sagt Dr. Bernhard Lorentz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stiftung Mercator.

... mehr zu:
»Fördervolumen »Klimawandel

Im laufenden Jahr sind unter anderem bereits zwei große neue Projekte der Stiftung gestartet: So fördert die Stiftung zum einen mit 10 Millionen Euro die Exzellenzentwicklung der Ruhr-Universität Bochum. Mit den Mitteln der Stiftung werden dort aktuell zwei "Mercator Forschergruppen" gegründet, in denen in dieser Form weltweit einmalig Nachwuchsprofessoren bereits früh eigenständig im Team mit international renommierten Wissenschaftlern zusammenarbeiten.

Zum anderen unterstützt die Stiftung mit 700.000 Euro den neuen Forschungsschwerpunkt "KlimaKultur" des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen (KWI). Dieses Engagement ist zugleich Auftakt für ein neues Themencluster "Klimawandel", in dem verschiedene Initiativen der Stiftung zu klimarelevanten Fragestellungen gebündelt werden.

Geschäftsführer Bernhard Lorentz: "Das Profil der Stiftung soll zukünftig stärker durch übergreifende Themen geprägt sein. Dazu zählen "Klimawandel", "Integration" und "kulturelle Bildung". Diese Themen spiegeln die Kompetenzfelder der Stiftung wider und liegen als Cluster quer zu den drei Förderbereichen."

Der Schwerpunkt des Engagements lag im vergangenen Jahr auf Projekten im Ruhrgebiet. Hier hat die Stiftung Mercator über 40 Projekte unterstützt. Darunter neue Projekte wie "Uni-Trainees" und "spin - sport interkulturell" sowie laufende Projekte zu denen "Schulen im Team" und "UNIAKTIV" zählen. Während des Kulturhauptstadtjahrs RUHR.2010 wird die Stiftung weitere neue Projekte im Ruhrgebiet fördern und den Schwerpunkt dabei auf kulturelle Bildung setzen. Auch zukünftig wird das Ruhrgebiet das zentrale "Laboratorium" für die Stiftungsarbeit sein. Darüber hinaus wird sich die Stiftung mit ihren wachsenden Möglichkeiten in nationalen und internationalen Programmen engagieren.

Zu den großen operativen Projekten der Stiftung gehören der "Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" sowie der "Mercator Schulclub". Mit 10 Millionen Euro ist der Förderunterricht das größte Stiftungsprojekt für Integration in Deutschland. Die Ausbildung zukünftiger Lehrer im Bereich Deutsch als Zweitsprache ist neben der individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ein Schwerpunkt dieses Projekts. Im Mercator Schulclub kooperieren 18 allgemeinbildende Essener Schulen und realisieren gemeinsam schultypübergreifend Projekte.

Über die Stiftung Mercator:

Die Stiftung Mercator gehört zu den großen deutschen Stiftungen. Sie initiiert und unterstützt Projekte für bessere Bildungsmöglichkeiten an Schulen und Hochschulen. Im Sinne Gerhard Mercators fördert sie Vorhaben, die den Gedanken der Weltoffenheit und Toleranz durch interkulturelle Begegnungen mit Leben erfüllen und die den Austausch von Wissen und Kultur anregen. Die Stiftung zeigt neue Wege auf und gibt Beispiele, damit Menschen - gleich welcher nationalen, kulturellen und sozialen Herkunft - ihre Persönlichkeit entfalten, Engagement entwickeln und Chancen nutzen können. So will sie Ideen beflügeln. Ihre Arbeitsweise ist geprägt von einer unternehmerischen, internationalen und professionellen Haltung. Dem Ruhrgebiet, der Heimat der Stifterfamilie, fühlt sie sich in besonderer Weise verbunden.

Christiane Reusch | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftung-mercator.de

Weitere Berichte zu: Fördervolumen Klimawandel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Physik-Didaktiker aus Münster entwickeln Lehrmaterial zu Quantenphänomenen
22.09.2017 | Westfälische Wilhelms-Universität Münster

nachricht Meilenstein in der Forschung: Enabling Innovation
06.09.2017 | Rheinische Fachhochschule Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie