Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wirksamkeitsbeurteilung von Transferformen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

01.02.2008
Die schnelle Umsetzung von Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in innovative Produkte und Technologien soll schneller werden. Wie sehen die Erfolgsmuster aus? Was muss in Unternehmen, Wissenschaftseinrichtungen und bei den politischen Rahmenbedingungen dafür getan werden?

Diese Fragen erforschen die Technische Universität Dresden und das BIT - Berufsforschungs- und Beratungsinstitut für interdisziplinäre Technikgestaltung e.V. Bochum ab Januar 2008 in einem gemeinsamen Projekt zur Wirksamkeitsbeurteilung von Transferformen. Untersuchungsfelder sind die Technologiebereiche Produktionstechnik, Materialforschung und Umwelttechnologie in Sachsen und Nordrhein-Westfalen.

Die Projektpartner suchen in den beiden Wirtschaftsregionen möglichst viele unterschiedliche und auch neue Formen und Wege des praktischen Wissenstransfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um sie zu analysieren. Dazu sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen eingeladen, ihre Erfahrungen aus Kooperationen mit der Wissenschaft einzubringen.

Projektziel ist es, aus den unterschiedlichen Erfolgsmustern in den beiden Modellregionen zu lernen, wie das Innovationsverhalten von Unternehmen mit regionalen oder branchenbezogenen Besonderheiten zusammenhängt und welche Rahmenbedingungen für den schnellen Transfer förderlich sind. Im Ergebnis werden erfolgreiche Szenarien für schnellen Transfer aus der Wissenschaft in die Unternehmenspraxis bestimmt, die v.a. für regionale Akteure in Wissenschaft, Transfer und Wirtschaftsförderung interessant sind, um sich auf die künftigen Anforderungen einstellen zu können.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen seines Programms "Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft" vom 01.01.2008 - 31.12.2009. Die Projektleitung liegt beim CIMTT Zentrum für Produktionstechnik und Organisation an der TU Dresden.

Auskünfte und Informationen zum Projekt "Wirksamkeitsbeurteilung von Transferformen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft für die Branchen Produktionstechnik, Umwelttechnologie und Materialforschung": Dipl.-Ing. Sylvia Franke-Jordan unter Tel. ++49 351 463-37518, sylvia.franke-jordan@tu-dresden.de bzw. auf der Homepage des CIMTT Zentrum für Produktionstechnik und Organisation der TU Dresden

Kim-Astrid Magister | idw
Weitere Informationen:
http://tu-dresden.de/cimtt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Bildung Wissenschaft:

nachricht Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena
24.02.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Datenbrille und Co.: TU Kaiserslautern entwickelt alternative Prüfungsformate fürs Studium
02.02.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Bildung Wissenschaft >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie