Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbesserte Reifen-Fahrzeug-Kommunikation

13.09.2005


Digades


digades tyrecom speichert Laufleistung des Reifens


Das Reifenkommunikationssystem "digades tyrecom" wird auf der IAA in Frankfurt von dem Zittauer Unternehmen Digades vorgestellt. Damit wird erstmals ein System präsentiert, welches nicht nur Daten erfasst, sondern auch speichert. In etwa zwei Jahren soll das Reifensystem in Serie gehen. "Wir stehen schon mit einigen Automobilherstellern in Verhandlung, das Interesse ist groß", sagte Hans-Ulrich Kaiser, Unternehmenssprecher von digades, gegenüber pressetext. Mit zwei deutschen Herstellern stehe man kurz vor dem Vertragsabschluss. Namen wollte Kaiser keine nennen.

tyrecom arbeitet batterielos, misst Druck und Temperatur des Reifens und sendet die Daten, wie auch schon vorherige Systeme, an das Fahrzeug. Die Besonderheit des Systems jedoch liegt darin, dass auch der Wagen dem Reifen Informationen übergeben kann, die dieser speichert. Auf diese Weise behält der Reifen Informationen über die eigene Laufleistung bei diversen Belastungen. Zudem werden bereits bei der Fertigung des Reifens unveränderbare Daten, wie Typ, Dimension, Geschwindigkeitsprofil und Produktionsdatum auf dem Chip abgelegt.


Die im Reifen gespeicherten fixen und dynamischen Daten können vom Fahrzeug abgerufen werden und informieren den Lenker ständig über den Zustand seiner Pneus. Sie weisen den Fahrer auf mögliche Gefahren hin, wie zu wenig Luftdruck oder abgefahrenes Reifenmaterial. Die Fahrzeugdynamik lässt sich an die Reifen anpassen und bei einem vorliegenden Defekt, wird dieser mit Angabe der betroffenen Stelle an den Lenker gemeldet.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.iaa.de
http://www.digades.de

Weitere Berichte zu: Laufleistung Reifen-Fahrzeug-Kommunikation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten