Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Routenspezifische Belastungsanalyse für Fahrzeuge

01.04.2014

Ein Fahrzeug wird auf einer kurvigen Gebirgsroute oder durch rauen, unebenen Straßenbelag stärker beansprucht und verbraucht mehr Sprit als auf der gleichen Strecke in der Ebene auf einer gut ausgebauten Straße. Zusätzlich beeinflussen Umweltbedingungen wie Hitze, Kälte oder Niederschläge die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Fahrzeugbauteilen.

Mit seiner »Virtual Measurement Campaign« (VMC) unterstützt das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern Hersteller von Pkw und Nutzfahrzeugen dabei, solche Belastungsfaktoren in die Fahrzeugentwicklung einfließen zu lassen.

Die Forscher haben dazu eine umfassende Datenbank aufgebaut. Diese gibt einen Überblick über das weltweite Straßenverkehrsnetz und liefert zusätzlich Informationen über die jeweils spezifische Routencharakteristik.

Möchte ein Automobilhersteller etwa einen neuen Markt erschließen, kann er sich anhand der Daten ein differenziertes Bild über die Bedingungen vor Ort machen.

Mithilfe einer am ITWM entwickelten Software, die diese Daten in mathematische Algorithmen »übersetzt«, lässt sich der Einfluss verschiedener Parameter auf einzelne Fahrzeugkomponenten analysieren.

Virtuelle Messkampagnen können zudem reale Fahrzeug-Straßentests sinnvoll ergänzen: Sie ermöglichen eine zielgerichtetere Streckenplanung und liefern schon im Vorfeld Daten über die zu erwartende Belastung.

Dadurch lassen sich Dauer und Umfang der aufwändigen Feldtests reduzieren. Das VMC-Konzept stellen die Forscher von 7. bis. 11. April auf der Hannover Messe Digital Factory am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand vor (Halle 7, Stand B.10).

Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM
Fraunhofer-Platz 1 | 67663 Kaiserslautern | www.itwm.fraunhofer.de


Kontakt: Dr. Michael Speckert | Telefon +49 631-31600-4565 | michael.speckert@itwm.fraunhofer.de
Presse: Ilka Blauth | Telefon +49 631-31600-4674 | ilka.blauth@itwm.fraunhofer.de

Ilka Blauth | Fraunhofer Forschung Kompakt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten