Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Intelligente und sichere Autos durch IT

20.01.2005


„Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“ Dieses Zitat des amerikanischen Automobil-Pioniers Henry Ford ist nach wie vor die Zielsetzung vieler Automobilhersteller. Der Kunde wünscht sichere und einfach bedienbare Fahrzeuge, die ihn bei seiner Aufgabe, von A nach B zu kommen bestmöglich unterstützen, ohne ihm dabei den Spaß am Fahren zu verderben. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zunehmend elektronische Assistenzsysteme im Fahrzeug eingesetzt. Diese übernehmen selbständig stabilisierende Funktionen im Grenzbereich der Fahrphysik, bieten dem Fahrer neue Funktionen zur Unterhaltung und Kommunikation während der Fahrt an oder steigern den Komfort bei der Bedienung des Fahrzeuges. Mittlerweile stellt die Vielzahl solcher Systeme eine enorme Herausforderung für die Hersteller dar, da diese komplexen Systeme trotz der Fülle an Funktionalität gleichzeitig einfach anzuwenden und vor allem ausfallsicher sein müssen.


Die Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Saarbrücker Informatik haben sich dieser Herausforderungen angenommen und bieten erfolgreiche Lösungen an. Dies sind auf der einen Seite sprachgesteuerte Bedienungslösungen im Fahrzeug sowie Konzepte für den selbständigen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen. Auf der anderen Seite wurden sowohl zum Design von Elektronik-Hardware als auch für die darauf laufende Software formale Methoden entwickelt, um deren fehlerfreies Funktionieren zu garantieren. Ergänzt werden diese Lösungen durch „Realtime Ray Tracing“, wodurch Fahrzeugentwicklungen im CAD-System mit realen Umwelteinflüssen in Echtzeit visualisiert werden können. Diese umfassende IT-Kompetenz der saarländischen Forscher wurde beim
„1. Saarbrücker IT-Dialog Automobilindustrie“ deutlich, der von den Clustern it.saarland und automotive.saarland zusammen mit dem Kompetenzzentrum Informatik der Universität des Saarlandes und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) veranstaltet wurde.

Besondere Kompetenz weist das Saarland auch bei Softwarelösungen im Bereich Künstlicher Intelligenz auf. Dies wurde bei der Veranstaltung „Kunden finden und binden – Künstliche Intelligenz als Schlüssel zum Erfolg in der Automobilindustrie“ der Xtramind Technologies deutlich. Xtramind bietet intelligente Softwarepakete an, welche auf einem echten „Verstehen“ von Textinhalten in E-Mails und elektronischen Dokumenten aufbauen, diese sorgfältig nach Informationen durchleuchten und umfassende Business-Intelligence-Aufgaben weitgehend automatisieren.

Mit der Aufnahme der Forschungstätigkeiten am neuen Max-Planck-Institut für Softwaresysteme kommt in Saarbrücken 2005 eine weitere Einrichtung hinzu, die an der Schnittstelle von Informationstechnologie und Automobilindustrie forscht und marktfähige Lösungen entwickelt.

Kontakt:

Ministerium für Wirtschaft und Arbeit
Cluster it.saarland
Daniel Wagner
Am Ludwigsplatz 14
66117 Saarbrücken
Tel.: (06 81) 5 01 14 01
Fax: (06 81) 5 01 14 04
E-Mail: d.wagner@wirtschaft.saarland.de

Roland Rolles | Innovationseinblicke Saarland
Weitere Informationen:
http://www.it.saarland.de

Weitere Berichte zu: Automobilindustrie Intelligent

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Leuchtende Mikropartikel unter Extrembedingungen
28.02.2017 | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit