Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Demonstrationsschlitten für Ladungssicherung und Gurtbenutzung

30.09.2004


Am 4. Oktober präsentiert die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen an der FH Osnabrück einen LKW-Gurtschlitten. Mit seiner Hilfe wird demonstriert, wie wichtig der Sicherheitsgurt und die Ladungssicherung schon bei geringen Geschwindigkeiten ist. In erster Linie richtet sich der Lkw-Gurtschlitten an die Bus- und Lkw-Fahrer.


An dieser Entwicklung, die bereits auf der Internationalen Automobil-Ausstellung für Nutzfahrzeuge in Hannover Ende September präsentiert wurde, hat Dietrich Knol, der Student der Fahrzeugtechnik an der Fachhochschule Osnabrück, aktiv mitgearbeitet. Im Rahmen eines Praxissemesters im Münsteraner Ingenieurbüro Schimmelpfennig + Becke konstruierte er, unterstützt vom betreuenden Ingenieur Burkhard Walter und Honorarprofessor der FH Osnabrück Karl-Heinz Schimmelpfennig, einen Aluminiumanhänger, der Auswirkungen von Kollisionen demonstriert. Anschließend betreute Knol die Fertigung des LKW-Gurtschlittens durch die Firma Haverkamp Karosseriebau aus Ostbevern.

Im Inneren des Anhängers befindet sich auf einem waagerecht beschleunigten Schlitten ein Lkw-Sitz mit einem Lenkrad. Nachdem die Achsen des Anhänger mittels eines elektrohydraulischen Antriebes abgesenkt sind und der Anhänger direkt auf dem Boden aufliegt, gelangt der Teilnehmer über vier Stufen auf den Anhänger und kann auf dem Sitz Platz nehmen. Die außen stehenden Zuschauer können direkt in Augenhöhe beobachten, wie der Teilnehmer auf 10 km/h beschleunigt wird und dann mit dem Schlitten gegen einen 15 cm langen Stoßdämpfer stößt.


Außerdem kann der Sitz einschließlich des Lenkrades im vorderen Teil des Anhängers abgestellt werden. Auf dem Beschleunigungs-Schlitten lässt sich dann mit wenigen Handgriffen eine kleine LKW-Ladefläche montieren, auf der verschiedene Ladungsgüter gesichert und ungesichert abgestellt werden können. Die Ladefläche wird dann auf 10 km/h beschleunigt und wie bei einer Vollbremsung verzögert. Den Zuschauern kann hierdurch sehr anschaulich vermittelt werden, wie Ladung bereits bei einer Vollbremsung aus 10 km/h nach vorne rutscht und zum Geschoss werden kann.

Nach der Vorstellung an der FH Osnabrück soll der Anhänger auf verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen und Raststätten zum Einsatz kommen. Weiterhin ist geplant, direkt Speditionen zu besuchen, um Schulungen für Ladungssicherung anzubieten.

Lidia Uffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-osnabrueck.de

Weitere Berichte zu: LKW-Gurtschlitten Ladungssicherung Vollbremsung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Verbesserte Leistung dank halbiertem Gewicht
24.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Hochschule Bochum und thyssenkrupp präsentieren Solar-Sportcoupé
06.07.2017 | Hochschule Bochum

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie