Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ambientes Licht: Wohlfühlen im Auto leicht gemacht

19.03.2009
Johnson Controls stattet den neuen Lancia Delta mit Türverkleidungen und Beleuchtung aus

Eine umfangreiche Ausstattung wird in Testberichten des Lancia Delta besonders hervorgehoben. Johnson Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, trägt mit harmonisch ins Innenraumdesign integrierten Türverkleidungen dazu bei. Darüber hinaus sorgt eine innovative, ambiente Beleuchtung der Tunnelkonsole für Wohlfühlatmosphäre und eine hochwertige Anmutung.


Eine innovative, ambiente Beleuchtung der Tunnelkonsole sorgt für Wohlfühlatmosphäre und eine hochwertige Anmutung. Foto: Johnson Controls

„Wir freuen uns, dass wir nun auch in der langjährigen Zusammenarbeit mit der Fiat Group Automobiles den Lancia Delta mit unseren Produkten unterstützen können“, sagt Marzio Raveggi, Vice President und General Manager der Customer Business Unit FGA (Fiat Group Automobiles) bei Johnson Controls. Hochwertige Ausstattungen und ein edles Design gelten bei Lancia als Differenzierungsmerkmal gegenüber den Schwestermarken. Dieser Tradition folgt auch der neue Lancia Delta, der im Mittelklasse-Segment angetreten ist. Bei der Serienvorbereitung des Lancia Delta war auch die Entwicklungskompetenz von Johnson Controls gefragt. Neben den Türverkleidungen realisierte der Innenraumspezialist eine ambiente Beleuchtung der Tunnelkonsole auf Basis einer innovativen Lichtleitertechnologie.

In vier Monaten zum Serienteil
Die Beleuchtung, die den ganzen Bereich um den Schalthebel optisch hervorhebt, basiert auf einem schlauchförmigen Lichtleiter aus transparentem Polyurethan. Dieser gibt die unverfälschte Farbe der LED-Lichtquellen wieder und erlaubt eine maßgeschneiderte Ausleuchtung sowie ein vordefiniertes Lichtbild über die gesamte Länge hinweg. Zu den weiteren Vorteilen des flexiblen Lichtleiters zählen eine hohe chemische Beständigkeit und Kratzfestigkeit sowie ein problemloses Crashverhalten. Die spezielle Kontur sorgt darüber hinaus für eine einfache und verlässliche mechanische Befestigung. Durch ein paralleles Arbeiten an der Integration und der optischen Auslegung konnte die Entwicklung in vier Monaten abgeschlossen werden.
Fertigung der Türverkleidungen in einem Prozessschritt
Ausgereifte und eingespielte Prozesse bei Johnson Controls erlaubten auch bei den Türverkleidungen für den Lancia Delta vergleichsweise kurze Entwicklungszeiten.

Die Türverkleidungen produziert Johnson Controls in seinem italienischen Werk, wo das Spritzgießen und die Montage auf Just-in-Time-Basis erfolgen, und liefert sie an das Lancia-Werk Cassino. Das Produkt besteht aus drei Hauptkomponenten: dem Basisträger, einem Spritzgussteil und einer PVC-Folie oder einem Mikrofaserstoff. Der Basisträger aus Polypropylen (PP) enthält Funktionsteile wie Befestigungen und trägt zu effizienten Montageprozessen bei. Der Bereich unterhalb der Armauflage besteht ebenfalls aus PP, wird im Spritzgießverfahren gefertigt und werkzeugblank – also ohne weitere Oberflächenbehandlungen – verbaut. Bei der Fertigung des Bereichs über der Kartentasche wird eine PVC-Folie oder ein Mikrofaser-Textil verschweißt. Trotz Werkstoffmix gestattet dies eine einstufige Weiterverarbeitung. Dafür wird mit PP thermoplastisch gebundenes Holzmehl vorgeheizt und hinter das Oberflächenmaterial gedrückt. Dieses Verfahren stellt sicher, dass weitere Fügeoperationen entfallen und dadurch keine Toleranzprobleme entstehen.

Neben den zwei Materialvarianten für die Türverkleidung besteht zudem die Wahl zwischen drei Farben: Blau, Beige und Schwarz.

„Unsere Beteiligung am Lancia Delta ist ein weiterer Meilenstein in unserer zwischenzeitlich zehnjährigen Geschäftsbeziehung mit der Fiat-Gruppe und belegt eindrücklich unsere Fähigkeit, schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren“, kommentiert Marzio Raveggi.

Weitere Informationen erteilen:

Johnson Controls GmbH
Automotive Experience
Industriestr. 20-30
51399 Burscheid
Deutschland
Astrid Schafmeister
Tel.: +49 2174 65-3189
Fax: +49 2174 65-3219
E-mail: astrid.schafmeister@jci.com
Ina Longwitz
Tel.: +49 2174 65-4343
E-mail: ina.longwitz@jci.com
Johnson Controls (NYSE: JCI) ist ein weltweit führendes Unternehmen, das ideenreiche Lösungen an die Orte bringt, an denen Menschen leben, arbeiten und reisen. Durch die Integration von Technologien, Produkten und Dienstleistungen schaffen wir Umgebungen, die die Beziehungen zwischen den Menschen und ihrer Umwelt neu definieren. Mit Produkten und Dienstleistungen, die in mehr als 200 Mio. Fahrzeugen, 12 Mio. Haushalten und 1 Mio. Geschäftsgebäuden zu finden sind, sorgt unser Team aus 140.000 Mitarbeitern dafür, dass unsere Welt angenehmer, sicherer und nachhaltiger wird. Unser Streben nach Nachhaltigkeit bildet die Grundlage unseres Umweltbewusstseins, unseres sozialen Engagements in unseren Betrieben und Gemeinden sowie der Produkte und Dienstleistungen, die wir unseren Kunden anbieten.

Astrid Schafmeister | Johnson Controls GmbH
Weitere Informationen:
http://www.johnsoncontrols.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Wussten Sie wie viele Teile Ihres Autos Infrarot-Wärme brauchen?
23.10.2017 | Heraeus Noblelight GmbH

nachricht Neue Akzente für das Ambiente im Automobil
19.09.2017 | Schott AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie