Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aktives Licht: Um die Kurve geleuchtet

31.10.2007
AUDI unterstützt Hannoversches Zentrum für Optische Technologien mit einem Testfahrzeug

Mit einem nagelneuen Versuchsfahrzeug vom Typ AUDI Q7 unterstützt die Audi AG das Hannoversche Zentrum für Optische Technologien. Der Wagen hilft in Zukunft zum Beispiel bei Forschungsprojekten zur Entwicklung Aktiver Lichttechnischer Systeme, mit denen die Verkehrssicherheit im nächtlichen Straßenverkehr verbessert werden kann.

Dieses Projekt ist am Institut für Dynamik und Schwingungen, Fakultät für Maschinenbau, angesiedelt. „Stellen Sie sich vor, Ihr Fahrzeug wüsste, wo Sie hinfahren, und wäre in der Lage zu erkennen, welche Hindernisse und Gefahren vor Ihnen liegen. Dann wäre es doch nur logisch, wenn es diese auch automatisch – und vor allem frühzeitig – ausleuchtet, so dass Sie rechtzeitig reagieren können.“ erklärt Prof. Jörg Wallaschek die Funktion eines Aktiven Lichttechnischen Systems.

Was heute noch die Forscher am Hannoverschen Zentrum für Optische Technologien (HOT) beschäftigt, könnte schon bald ein Teil der Standardausstattung der automobilen Oberklasse sein, so wie Airbag, Tempomat, elektronisches Stabilitätsprogramm und andere Sicherheits- und Assistenzsysteme.

... mehr zu:
»Dynamik »HOT

Ermöglicht wird das “Aktive Licht“, das vergleichbar einem Bühnenscheinwerfer die Straßenszene ausleuchtet, durch das Zusammenwirken von Fahrzeugsensorik, Mikroprozessoren und modernen optischen Projektionssystemen. Der Unterschied zur Kino- und Bühnentechnik ist, dass die Funktion der Systeme im Kraftfahrzeug auch bei hoher Fahrgeschwindigkeit, Wind und Wetter gewährleistet sein muss.

Die Arbeitsgruppe um Professor Wallaschek, der im Frühjahr dieses Jahres an die Leibniz Universität berufen wurde und seitdem das Institut für Dynamik und Schwingungen leitet, untersucht fahrdynamische, schwingungs- und lichttechnische Aspekte. Andere Teams des HOT arbeiten an einer Vielzahl weiterer Themen im Bereich der Optischen Technologien, dazu gehören neben der grundlagenorientierten Forschung aus der Quantenoptik und Festkörperphysik auch anwendungsorientierte Felder wie die optische Messtechnik, die Lasertechnik oder die Bildverarbeitung. Diese Themen reflektieren die Stärken des Standorts Hannover und werden im HOT zu einem interdisziplinären Forschungsverbund zusammengeschlossen.

Um den Nachwuchs an Spitzenforschern zu sichern, unterstützt das HOT den für das Wintersemester 2008/2009 geplanten Masterstudiengang Optische Technologien der Leibniz Universität Hannover. Prof. Dr.-Ing. Eduard Reithmeier, Vorstandsvorsitzender des HOT, sieht in dem Versuchsfahrzeug dementsprechend nicht nur ein wichtiges Forschungsinstrument, sondern auch ein hervorragendes Demonstrations-Objekt für die Lehre, mit dem der aktuelle Stand der automobilen Lichttechnik dargestellt werden kann.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Berichte zu: Dynamik HOT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht IHP-Forschungsteam verbessert Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren
22.02.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

nachricht Das erste fliegende Auto kommt 2018
13.02.2017 | PAL-V International B.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie