Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ESPON Programm 2006 - Deutschland in Europa

06.03.2009
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) veröffentlicht Studie zu den Ergebnissen des ESPON Programms 2006 aus deutscher Sicht.

Im Zuge der europäischen Integration haben verschiedene Aspekte der räumlichen Entwicklung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Um diesem Bedeutungszuwachs Rechnung zu tragen, wurde im Jahr 2002 das Europäische Raumbeobachtungsnetzwerk ESPON (European Spatial Planning Observation Network) von den EU-Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission gegründet.

Wichtigstes Ziel ist es hierbei, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Raumentwicklung in Europa und die raumpolitischen Prozesse auf europäischer Ebene zu erarbeiten. Insbesondere sollen Informationsdefizite, die im Laufe der Entwicklung des EUREK (Europäisches Raumentwicklungskonzept) deutlich wurden, abgebaut werden.

Am ESPON 2006 Programm nahmen neben den 27 EU-Mitgliedstaaten die Nachbarstaaten Norwegen und die Schweiz teil. Allein im Zeitraum 2002 bis 2006 wurden insgesamt 34 Forschungsprojekte durchgeführt, deren Perspektiven stets europäisch waren. Nationale thematische Schwerpunkte fanden somit nur insoweit Berücksichtigung, wie sie mit den europäischen Themenschwerpunkten kohärent waren. Gerade diese sind jedoch hinsichtlich einer weiteren Nutzung von ESPON-Ergebnissen in Deutschland hilfreich und daher von besonderem Interesse.

Die nun erschienene Studie wertet deshalb die Ergebnisse des ESPON Programms 2006 aus nationaler Perspektive aus. Im Mittelpunkt steht die Einordnung und Betrachtung der europaweiten Ergebnisse aus deutscher Sicht. Ziel hierbei war es, die Ergebnisse so auszuwerten und aufzubereiten, dass sie leicht verständlich und von zusätzlichem Nutzem für die deutschen Akteure sind.

Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBR bezogen werden: beatrix.thul@bbr.bund.de, Stichwort: Forschungen 135

Download: http://www.bbr.bund.de/DE/Veroeffentlichungen/Forschungen/2009/Heft135.html

Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des Ressortforschungsprojektes " Analyse der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 - Aussagen und Bedeutung für Deutschland".
http://www.bbr.bund.de/DE/Forschungsprogramme/AllgemeineRessortforschung
/BereichRaumordnung/AnalyseESPON2006/01__Start.html
Informationen zu ESPON 2006: http://www.bbr.bund.de//DE/Forschungsprogramme/ESPON/Programm/

programm2006.html

Für Rezensions- und Presseexemplare sowie bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Nina Wilke, SWD - Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel: +49(0)22899.401-1594, nina.wilke@bbr.bund.de

Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Die Bauabteilungen betreuen seit dem 1.1.2009 unter Integration der Bundesbaugesellschaft Berlin (BBB) die Bundesbauten im In- und Ausland. Der Wissenschaftliche Bereich ist seit dem 1.1.2009 unter Integration des Instituts für Erneuerung und Modernisierung von Bauwerken (IEMB) zu einem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR zusammengefasst. Das Bundesinstitut ist eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes. Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und des Bauwesens.

Nina Wilke | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Smarte Gebäude durch innovative Dächer und Fassaden
31.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

nachricht Nachhaltiger Baustoff: Pilze als Dämmmaterial nutzen
30.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie