Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DuPont Glass Laminating Solutions führt neue Verbundglas-Zwischenlage mit hoher UV-Durchlässigkeit in den Markt ein

04.05.2012
DuPont™ SentryGlas® N-UV ist eine jetzt in den Markt eingeführte Ionoplast Zwischenlage von DuPont Glass Laminating Solutions für Architekturverglasungen, die sich durch eine weitgehende Durchlässigkeit für den UV-Anteil des Sonnenlichts auszeichnet. Damit hergestelltes Verbundglas eignet sich speziell für Räume mit einer Flora und Fauna, die besondere Ansprüche an die Beleuchtung stellen.

Dazu Ron Hull, Advanced Interlayer Business Director bei DuPont: „Ein Verbundsicherheitsglas, das nahezu das gesamte Spektrum des Sonnenlichts durchlässt, ist für Botaniker und andere Anwender im Bereich Life Sciences sehr interessant. Auf Grund der weltweit wachsenden Nachfrage nach diesem besonderen Produkt haben wir uns entschlossen, die SentryGlas® N-UV Ionoplast-Zwischenlage jetzt auf breiter Front in den Markt einzuführen.“


Photo: Das ,Projekt Ecorium‘ des südkoreanischen National Ecological Institute (NEI) in einer Computersimulation von Samoo Architects & Engineers.

Das bisher letzte Projekt, für das die hoch UV-durchlässige Zwischenlage von DuPont spezifiziert wurde, ist das ,Ecorium‘ des südkoreanischen National Ecological Institute (NEI), ein 33090 Quadratmeter großes Areal mit mehreren verglasten Pavillons und unterschiedlichen Klimazonen, das derzeit in Seocheon-gun entsteht und als Naturreservat sowie als nachhaltig orientiertes Forschungszentrum genutzt werden soll.

Frühere Projekte, bei denen das Konzept seine Praxistauglichkeit bereits unter Beweis stellen konnte, sind das Urwald-Gewächshaus am naturwissenschaftlichen Museum CosmoCaixa in Barcelona mit Bäumen und Pflanzen aus dem Regenwald des Amazonas, das weltbekannte ,Tropenhaus‘ des Botanischen Gartens in Berlin mit seiner berühmten Sammlung seltener Arten sowie das ,Bottlenose Dolphin Rehabilitation Center‘ in Atlanta, Georgia/USA.

Für jedes dieser Projekte hat DuPont seine hochfeste Ionoplast-Zwischenlage ohne den Einsatz von UV-Blockern hergestellt, so dass sich damit Verbundglasscheiben mit erhöhter Durchlässigkeit für die kurzwelligere UV-A- und UV-B-Strahlung herstellen lassen. Viele zu Lande und zu Wasser vorkommende Lebensformen benötigen das für den Menschen nicht sichtbare UV-Licht für eine gesunde Entwicklung in Umgebungen, die ihren natürlichen Lebensräumen so nahe wie möglich kommen sollen.

Verbund-Sicherheitsglas für Bauanwendungen ist meist mit UV-Blockern ausgerüstet, um die Inneneinrichtung vor dem Ausbleichen zu schützen und eine langzeitige Einwirkung von UV-Strahlen auf die menschliche Haut einzuschränken. Anders als viele andere für die Verbundglasindustrie verfügbare Zwischenlagen ist DuPont™ SentryGlas® N-UV nicht vernetzt. Seine Beständigkeit gegen Abbau oder Eintrübung auf Grund langzeitiger Einwirkung des Sonnenlichts beruht stattdessen auf der intrinsischen Ionoplast-Stabilität.

Wie für Ionoplastfolien typisch, bietet auch DuPont™ SentryGlas® N-UV eine bis zu 100-fache Steifigkeit und die fünffache Zähigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Verbundglaszwischenlagen, was Scheiben mit größeren Spannweiten ermöglicht. Auch dadurch kann sich, in Kombination mit hochdurchlässigem Glas, der Durchlass von natürlichem Licht steigern. Die statischen Vorteile der SentryGlas® Zwischenlage ermöglichen oft den Einsatz eines dünneren Glases und von Halterungen mit geringeren Abmessungen. Die herausragende Beständigkeit der Zwischenlage gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und die Angriffe von Chemikalien macht sie zu einer idealen Wahl für Konstruktionen mit offenen Kanten, auch unter feuchtwarmen Klimabedingungen.

Die SentryGlas® N-UV Zwischenlage ist in Platten mit einer Dicken von in 1,52 mm (0.060 in.) erhältlich. Für eigene Versuche potenzieller Anwender hält DuPont entsprechende Musterplatten bereit.

Weitere Informationen über SentryGlas® N-UV einschließlich der Transmissionskurven für UV-Strahlen sind unter sentryglas.com abrufbar.

DuPont Glass Laminating Solutions gibt Herstellern und Spezifizierern von Verbundglas Zugriff auf Werkstoffe, Dienstleistungen und Innovationen, die zu einer besseren Welt beitragen, indem sie Gebäude besser schützen, Fahrzeuge sicherer machen und den Bau stabilerer, energieeffizienterer, mehr natürliches Tageslicht einlassender Gebäude ermöglichen.

Seit 1802 bietet DuPont den globalen Märkten Wissenschaft und Entwicklungen auf Weltklasseniveau in Form von Produkten, Materialien und Dienstleistungen. Das Unternehmen ist überzeugt, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Kunden, Regierungen, Nicht-Regierungsorganisationen und Meinungsführern gemeinsam Lösungen für die globalen Herausforderungen gefunden werden können. Dazu zählen die Bereitstellung von gesunden Nahrungsmitteln für alle Menschen auf der Welt, die Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen sowie der Schutz von Leben und Umwelt. Weitere Informationen zu DuPont und Inclusive Innovation unter www.dupont.com.
Das DuPont Oval, DuPont™, The miracles of science™ und SentryGlas® sind markenrechtlich geschützt für E.I. du Pont de Nemours and Company oder eine ihrer Konzerngesellschaften.

GLS-EU-2012-01

Redaktioneller Kontakt:
Birgit Radlinger
Tel.: +49 (0)6102 18-2638
Email: Birgit.Radlinger@dupont.com

Birgit Radlinger | DuPont
Weitere Informationen:
http://www.dupont.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Modernes, ökologisches Familienhaus für Naturverbundene
03.08.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

nachricht Die Stadt wird zur Bühne und Häuser zu Leinwänden
03.08.2017 | Technische Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln zweidimensionalen Kristall mit hoher Leitfähigkeit

21.08.2017 | Physik Astronomie

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Dia/Dino-Index

21.08.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement

21.08.2017 | Informationstechnologie