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Carbon Infrarot-Ofen verbessert den Korrosionsschutz auf Schrauben

05.06.2014

Ein exakt nach Kundenanforderung maßgeschneidertes Infrarot-System ist die Lösung für Schutzbeschichtungen auf Schraubenköpfen.

Beim Bau von Häusern, Hallen oder gewerblichen Gebäuden werden an vielen Stellen Schrauben verwendet. Diese müssen von guter Qualität sein, und dazu gehört auch eine Beschichtung, die vor Korrosion schützt. Ein maßgeschneiderter Infrarot-Ofen von Heraeus Noblelight hilft dem britischen Unternehmen SFS Intec die Qualität der Schraubenbeschichtungen zu verbessern und ist gleichzeitig viel energieeffizienter als der vorher eingesetzte Ofen.


Ein maßgeschneiderter Infrarot-Ofen hilft die Qualität von Schraubenbeschichtungen zu verbessern.

Copyright Heraeus Noblelight, Hanau 2014

Der dreizonige Carbon Infrarot-Ofen hat es dem in Leeds ansässigen Unternehmen ermöglicht, die Pulverlackierung von einem kontinuierlichen zu einem Batch-Betrieb umzustellen. Damit kann es jetzt schneller auf Kundenanfragen nach korrosionsbeschichteten Schrauben reagieren. Zusätzlich braucht der neue Pyrometer gesteuerte Ofen erheblich weniger Platz als die vorherige Anlage. 

SFS Intec ist Teil einer international agierenden Schweizer Gruppe, die unter anderem Befestigungs- und Hängesysteme herstellt. Die Anlage in Leeds liefert multifunktionelle Schrauben und Montageteile für die Bauindustrie. SFS Intec bietet Architekten, Ingenieuren und Unternehmern effiziente technische Lösungen und verlässlichen Service.

Die Köpfe von Schrauben für die Bauindustrie werden mit Pulverlack beschichtet, damit sie korrosionsbeständig sind. Dieser Schutzlack wurde früher mit Hilfe eines  elektrisch beheizten Ofens gehärtet, durch den die Schrauben auf einem Förderband liefen. Dies war jedoch sehr energieintensiv, denn der Ofen musste zuerst vorgeheizt und dann für einige Zeit auf der Härte-Temperatur gehalten werden.

Erschwerend kam hinzu, dass dieser kontinuierliche Vorgang nicht flexibel reagieren konnte, wenn ein schneller Wechsel in der Farbe oder wegen einer kurzfristigen Kundenanforderung nötig war. Gerade in der Endphase eines Bauvorhabens kommt es oft zu Anfragen nach einer schnellen Lieferung von kleinen Schraubenmengen.

Um diese Probleme zu lösen, nahm SFS mit Heraeus Kontakt auf und man entwickelte, fertigte und installierte ein mittelwelliges Carbon Infrarot-System. Dieses besteht aus drei Zonen mit sieben Carbon-Strahlern von je 4 kW pro Zone. Mittelwellige Infrarot-Strahlung wird sehr gut von Pulverlack absorbiert und erlaubt eine schnelle und effiziente Härtung.

In Betrieb werden Trays mit beschichteten Schrauben manuell in eine ausgewählte Zone geladen. Die Strahler erreichen die Härtungstemperatur von 180° C innerhalb von wenigen Sekunden, sie werden dabei durch ein integriertes Pyrometer überwacht. Damit ist man erheblich schneller als mit dem vorherigen System, das dazu etwa 30 Minuten benötigt hatte. Die Haltezeit für das Härten wird digital eingestellt. Alle drei Zonen können individuell beladen und kontrolliert werden, so dass drei verschiedene Chargen von Schrauben parallel gehärtet werden können, wenn dies nötig ist.

„Wir sind sehr stolz auf die Qualität unseres Kundenservice!“, sagt Bob Mrozik, der Manager für technischen Service bei SFS, „Die neue Batchproduktion mit dem Infrarot-Ofen hat diesen Service verbessert, denn wir können jetzt viel schneller auf Last-Minute-Anfragen reagieren, wir liefern oft schon am nächsten Tag. Zusätzlich haben wir festgestellt, dass die Qualität nun viel gleichmäßiger ist. Das kommt durch die Pyrometerkontrolle der Produktoberfläche im Gegensatz zur bloßen Kontrolle der Ofenlufttemperatur, die wir vorher durchführten.“

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer mehr als 160-jährigen Tradition. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Quarzglas sowie Speziallichtquellen. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3.6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich, China und Australien, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen und -systemen. Heraeus Noblelight wies 2013 einen Jahresumsatz von 138 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 875 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler, -Systeme und Lösungen für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren. 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller:         Heraeus Noblelight GmbH

                        Reinhard-Heraeus-Ring 7

                        D-63801 Kleinostheim

                        Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545

                        E-Mail hng-infrared@heraeus.com

Redaktion:        Dr. Marie-Luise Bopp

                        Heraeus Noblelight GmbH,

                        Abteilung Marketing/Werbung

                        Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547

                        E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

                        www.heraeus-noblelight.com/infrared 

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH

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