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Genossenschaftliches Wohnen - attraktiv und zukunftsorientiert

07.11.2006
Wohnungsgenossenschaften sind eine Wohnform, die zwischen Eigentum und Miete liegt und die ganz besondere eigene Vorzüge bietet. Nicht nur die Bewohner können von dieser Wohnform profitieren. Auch die soziale Entwicklung und Stabilisierung in den Stadtquartieren kann davon positive Impulse erhalten, so eines der zentralen Ergebnisse des Forschungsfeldes "Modelle genossenschaftlichen Wohnens".

Das gemeinsam vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) im Rahmen des "Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus" initiierte Projekt zeigt, dass mit genossenschaftlichen Wohnformen eine Vielzahl von Haushalten angesprochen werden kann: ältere Menschen und Jugendliche ebenso wie junge Familien oder Zuwandererhaushalte. Darüber hinaus bieten sich Wohnungsgenossenschaften als mögliche Partner beim Verkauf von kommunalen, Landes- oder sonstigen Wohnungsbeständen und als attraktive Möglichkeit für die private Altersvorsorge an.

Im Oktober wurden die Ergebnisse des Forschungsprojektes, das 21 Modellprojekte in 9 Bundesländern einbezog und das von einer Wanderausstellung begleitet wird, in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Die wesentlichen Erkenntnisse sind in einer gut lesbaren und übersichtlichen Broschüre mit dem Titel "Genossenschaftspotenziale" zusammengefasst, die beim Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) unter forschung.wohnen@bbr.bund.de kostenlos bestellt werden kann.

Weitere Informationen zum Thema:
Kostenlos beim BBR erhältlich: (Bestellungen unter: forschung.wohnen@bbr.bund.de)
ExWoSt-Informationen 28/2: Altersvorsorge durch den Erwerb zusätzlicher Geschäftsanteile
... mehr zu:
»Altersvorsorge »Wohnen

ExWoSt-Informationen 28/3: Genossenschaftliche Lösungen beim Verkauf von Wohnungsbeständen

Von BMVBS, BBR und dem Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) wurde ein Handbuch zu Altersvorsorgeangeboten erstellt: "Damit das Wohnen bezahlbar bleibt",

erhältlich beim Hammonia-Verlag, Hamburg, Tel. 040-520103-0.

Im Verlauf des Frühjahres 2007 werden die Ergebnisse der Teilprojekte: "Altersvorsorge und Wohnungsgenossenschaften" und "Erschließen von Genossenschaftspotenzialen" in der gemeinsamen Schriftenreihe "Werkstatt: Praxis" von BBR und BMVBS veröffentlicht.

Weitere Informationen - auch über Möglichkeiten einer Nutzung der Wanderausstellung - finden sich unter www.bbr.bund.de in der Rubrik Forschungsprogramme / ExWoSt.

Ansprechpartnerin:
Barbara Crome
BBR, Referat II 12 - Wohnungspolitische Analysen und Berichte
Telefon: 0228 / 99 401 12 20
E-Mail: Barbara.crome@bbr.bund.de
Redaktion:
Christian Erlewein
BBR, Referat I 7 - Wissenschaftliche Dienste
E-Mail: christian.erlewein@bbr.bund.de
Das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Die Bauabteilungen betreuen Bundesbauten im In- und Ausland. Die wissenschaftlichen Abteilungen betreiben ein umfassendes Indikatorensystem der laufenden Raumbeobachtung, stellen kontinuierlich differenzierte Grundlageninformationen bereit und beraten die Bundesregierung bei Aufgaben der Raumordnung, des Städtebaus, des Wohnungswesens und bei Grundsatzfragen des Bauwesens.

Christian Erlewein | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de

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