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Transparenz in der Architektur Qualität im Detail

19.09.2001


Die Doppelbodenplatten der Mero GmbH & Co. KG sind mit Anhydritestrich auf Basis des Bayer-Bindemittels AB 20 gefüllt. Sie überzeugen durch gute schalldämmende Eigenschaften und erfüllen die brandschutztechnischen Anforderungen gemäß Feuer-widerstandsklasse F 30.

Foto: Bayer AG


Die Doppelbodenkonstruktion schafft einen ausreichenden Zwischenraum für Installationen der Kommunikations- und Haustechnik.

Foto: Bayer AG


Der bekannte amerikanische Architekt Helmut Jahn macht in Deutschland immer wieder durch seine spektakulären Arbeiten auf sich aufmerksam. Nach dem Frankfurter Messeturm, dem Hotel Kempinski in München und dem Sony-Center am Potsdamer Platz in Berlin realisiert das Planungsbüro Murphy /Jahn aus Chicago nun in Leverkusen die Konzernzentrale der Bayer AG – die Fertigstellung ist für Frühjahr 2002 geplant. Schon jetzt besticht das zeitgemäße Bauwerk durch seine klare Architektur. Großzügige Glasfassaden sorgen für lichtdurchflutete Räume und vermitteln ein hohes Maß an Transparenz. Neben architektonischen Aspekten steht für den kürzlich begonnenen Innenausbau die Funktionalität im Vordergrund.

Um ein Höchstmaß an Flexibilität in der Nutzung der rund 200 Büro- und Tagungsräume sicher zu stellen, entschieden sich die Planer für eine Doppelbodenkonstruktion der Mero Systeme GmbH & Co. KG, Würzburg. Diese Doppelböden schaffen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern einen ausreichenden Zwischenraum für die Installationen der Kommunikations- und Haustechnik. Spätere Nutzungsänderungen oder Wartungsarbeiten sind so jederzeit problemlos möglich. Die auf Stützen stehenden Bodenplatten bestehen aus tiefgezogenen, verzinkten Metallwannen, die mit Bayer Anhydrit AB 20 SYN gefüllt sind. Diese Systemplatten überzeugen durch gute schalldämmende Eigenschaften und erfüllen aufgrund der Feuerwiderstandsklasse F 30 die brandschutztechnischen Anforderungen ohne Probleme.

Für den weiteren Bodenaufbau kamen rund 8.000 Quadratmeter konventioneller Anhydritestrich zum Einsatz – ebenfalls auf Basis des Bindemittels Bayer Anhydrit AB 20 SYN. Die fertigen Estrichflächen konnten bereits nach dem zweiten Tag normal belastet werden, so dass der weitere Baufortschritt nicht beeinträchtigt wurde.

Das Bayer-Bindemittel überzeugt durch geringe Quell- und Schwindmaße. Randabsenkungen oder die sogenannten Aufschüsselungen werden dadurch nachhaltig vermieden. Große zusammenhängende Flächen lassen sich weitgehend fugenlos verlegen. Im Gegensatz zu Fließestrichen müssen sie nicht mehr angeschliffen werden. Das Material lässt sich ohne Umstellung des Maschinenparks als herkömmliche Baustellenmischung verarbeiten.

Für eine ausreichende Wärmedämmung gegenüber den beiden Kellergeschossen sorgen rund 4.000 Quadratmeter Hartschaumplatten aus Polyurethan. Die 60 Millimeter starken Wärmedämmplatten der Karl Bachl GmbH & Co. KG, Röhrnbach, sind beidseitig mit einer diffusionsdichten Alu-Deckschicht versehen. Sie zeichnen sich neben der geringen Wärmeleitfähigkeit – entsprechend WLG 025 – besonders durch ihre hohe Druckfestigkeit von 150 kPa aus. Sie lassen sich durch ihr geringes Gewicht leicht und zeitsparend verlegen. Zur Herstellung dieses Hochleistungsdämmstoffs liefert Bayer das PUR-Rohstoffsystem auf Basis von Baymer®.

| BAYNEWS

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