Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erfolgreiche Förderung von Naturdämmstoffen wird fortgesetzt

28.02.2005


Markteinführungsprogramm des Bundesverbraucherschutzministeriums bis Ende 2006 verlängert

... mehr zu:
»FNR »Naturdämmstoffe »Rohstoffe

Eine gute Nachricht für alle ökologisch bewussten Bauherren und Architekten: das vom Bundesverbraucherschutzministerium (BMVEL) getragene Markteinführungsprogramm "Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" wird wieder aufgenommen, nachdem die im Juli 2003 begonnene Förderung zunächst am 31.12.2004 ausgelaufen war. Am 23. Februar 2005 tritt die Richtlinie in Kraft, mit welcher der Kauf von Naturdämmstoffen bis Ende 2006 gefördert wird. Anträge auf Förderung können ab diesem Zeitpunkt bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) eingereicht werden. Als Projektträger des BMVEL betreut die FNR die Umsetzung des Förderprogramms.

Bezuschusst wird der Kauf von Wärme- und Schalldämmstoffen aus Hanf, Flachs, Schafwolle, Getreidegranulat oder Wiesengras, soweit die betreffenden Produkte in der Förderliste der FNR aufgeführt sind. Die Förderhöhe unterscheidet sich nach zwei Klassierungen: Produkte der Kategorie I, die nach den Standards von natureplus® zertifiziert sind, werden mit 35 Euro je Kubikmeter Dämmstoff unterstützt. In der Kategorie II beträgt die Förderung 25 ¤/m3. Kleinstmengen unter 5 m3 werden bei der Förderung nicht berücksichtigt.


Anträge können sowohl Privatpersonen als auch gewerbliche Unternehmen stellen. Hersteller und Händler von Naturdämmstoffen sind von der Fördermaßnahme explizit ausgeschlossen. Für die Antragstellung ist das vollständig ausgefüllte Antragsformular zusammen mit der Originalrechnung und dem Zahlungsnachweis bei der FNR einzureichen. Dabei muss die Antragstellung innerhalb einer Ausschlussfrist von 3 Monaten - gerechnet ab Kaufdatum - erfolgen. Die zugrunde liegende Förderrichtlinie des Verbraucherschutzministeriums sowie die Antragsformulare, die Förderliste und alle weitere Informationen zum Förderprogramm stehen im Internet unter www.naturdaemmstoffe.info zur Verfügung.

Die Fortsetzung des sehr erfolgreichen Förderprogramms wurde jetzt durch die Genehmigung der Europäischen Kommission möglich. Seit Beginn der Förderung im Juli 2003 wurden bei der FNR über 7.300 Anträge gestellt und der Kauf von mehr als 100.000 m3 Naturfaserdämmstoffen gefördert. Dennoch beträgt ihr Anteil am gesamten Dämmstoffmarkt in Deutschland bislang erst 6%. Mit der Verlängerung des Programms sollen natürliche Dämmmaterialien, die sich durch hervorragende Dämmeigenschaften auszeichnen und zu einer deutlichen Verbesserung des Raumklimas beitragen, stärker etabliert werden.

Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)
Hofplatz 1
18276 Gülzow
Tel.: 03843/69 30-0
Telefax: 03843/69 30-102
e-Mail: info@fnr.de

V.i.S.d.P.: Dr.-Ing. Andreas Schütte
Nr. 394 vom 22. Februar 2005

Dr. Torsten Gabriel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fnr.de
http://www.naturdaemmstoffe.info

Weitere Berichte zu: FNR Naturdämmstoffe Rohstoffe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht EU-Forschungsprojekt INNOVIP: Neue Technologien für langlebige und kostengünstige Vakuumdämmplatten
22.02.2017 | Bayerische Forschungsallianz GmbH

nachricht Modernes Architektenhaus mit landestypischen Design-Elementen
15.02.2017 | Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie