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Energiesparen mit Gewinn

26.05.2004


Spezialisten der Siemens-Gebäudetechnik prüfen mit dem Kunden alle Elektroanlagen auf ihre Energie-Effizienz und ermitteln mögliche Einsparungen in einem mehrjährigen Energiesparvertrag. Werden die Einsparungen in der Realität nicht erreicht, trägt Siemens den Fehlbetrag. Mehreinsparungen werden zwischen den Partnern geteilt.


Angesichts steigender Energiekosten hat Siemens einen besonderen Service zum Sparen bei Strom und Heizung: Das Angebot heißt „Performance Contracting“. Berliner Bäderbetriebe sparen nach den Modernisierungen pro Jahr etwa 1,63 Millionen Euro, wie das Siemens-Forschungsmagazin Pictures of the Future in seiner jüngsten Ausgabe berichtet. Es ist für Industriebetriebe, Krankenhäuser, Schulen und Verwaltungsgebäude gleichermaßen geeignet. Schätzungen zufolge könnten die Energieausgaben allein in Deutschland pro Jahr um bis zu 60 Milliarden Euro reduziert werden, wenn überall der modernste Stand der Technik eingesetzt würde.

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Beim Performance Contracting prüfen Spezialisten der Siemens-Gebäudetechnik mit dem Kunden alle installierten Beleuchtungen, Elektrogeräte, Maschinen, Heizungen, Klima- und Wasserversorgungsanlagen auf ihre Energie-Effizienz. Kommen die Experten zum Ergebnis, dass die ermittelten Einsparungen die Investitionen rechtfertigen und finanzieren können, wird ein mehrjähriger Energiesparvertrag abgeschlossen. Werden die Einsparungen in der Realität nicht erreicht, trägt Siemens den Fehlbetrag. Mehreinsparungen werden zwischen den Partnern geteilt. Nach Ende der Vertragslaufzeit fallen alle Einsparungen dem Kunden zu.

Der Pharmakonzern Schering verminderte etwa seine Energiekosten in vier Berliner Gebäuden um 23 Prozent. Im Dresdner Hauptbahnhof senkte die Deutsche Bahn AG ihre Energiekosten um 40 Prozent. Die Erneuerung des dampfbetriebenen Heizsystems und Modernisierungen bei elektrischen Anlagen, Gebäudemanagement, Wärmedämmung und Wärmeversorgung kosteten 880.000 Euro, bringen aber jährliche Einsparungen von 246.000 Euro.


Das Wola Hospital in Warschau holte seine Investitionen in kürzester Zeit wieder herein – innerhalb von sieben Monaten. In vier Gebäuden wurden die Wärmetauscherstationen optimiert, zwei Heizerstationen ersetzt und eine neue Außenbeleuchtung installiert. Dafür mussten umgerechnet nur 200.000 Euro investiert werden – das Krankenhaus spart aber bereits in einem einzigen Jahr gut 330.000 Euro.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/pof

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