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Herausforderungen für die Entwicklung ländlicher Räume in Transformationsländern

01.07.2013
IAMO Forum 2013 zeigt Forschungsergebnisse und Lösungsstrategie auf

Ländliche Räume in Transformationsländern sind teilweise durch unzureichende Infrastrukturen und Dienstleistungsangebote, geringes Beschäftigungs- und Einkommenswachstum, ein schlechtes Bildungssystem sowie zunehmende Armut geprägt. In Hinsicht auf die Lebensqualität und wirtschaftlichen Perspektiven führen diese problematischen Rahmenbedingungen zu hohen Abwanderungen, insbesondere der jüngeren Bevölkerung.

Um die zukünftigen Risiken und Chancen der ländlichen Regionen mit dem Schwerpunkt auf Osteuropa, der ehemaligen Sowjetunion und Asien sowie die Möglichkeiten öffentlicher und privater Akteure bei der Gestaltung der dortigen Lebensbedingungen zu diskutieren, kamen im Rahmen des diesjährigen IAMO Forums vom 19. bis 21. Juni 2013 über 140 Wissenschaftler/innen aus 14 Ländern in Halle (Saale) zusammen. Unter dem Titel der Konferenz „Rural Areas in Transition: Services of General Interest, Entrepreneurship and Quality of Life“ wurden auf insgesamt drei Plenarsitzungen, 15 Parallelsitzungen und einer abschließenden Podiumsdiskussion verschiedene Analysen, Forschungsergebnisse und Lösungsstrategien präsentiert.

Am ersten Konferenztag wurde das IAMO Forum 2013 von Professor Thomas Herzfeld, Direktor des IAMO, mit einem einleitenden Vortrag zur Thematik eröffnet. In seiner Rede berichtete er, dass die Armutsrate im ländlichen Raum Osteuropas, der ehemaligen Sowjetunion und in Asien wesentlich höher liegt als in städtischen Gebieten. Eine Benachteiligung ländlicher Räume ist aber auch für die Infrastrukturversorgung sowie den Zugang zu Gesundheitsversorgung und Schuldbildung zu verzeichnen. Die Angleichung der ländlichen Regionen hinsichtlich der Infrastruktur, des Beschäftigungs- und Einkommenswachstums sowie einer Verringerung der Abwanderung von jungen und gut ausgebildeten Arbeitskräften stellt besondere Herausforderungen dar.
Im Sinne des „New Rural Paradigm“ der OECD sollen durch Einbeziehung aller politischer Ebenen und verschiedener lokaler Akteure die Investitionsaktivitäten erhöht werden, um daraufhin die Wettbewerbsfähigkeit des ländlichen Raumes zu stärken und weitreichende Zweige der ländlichen Wirtschaft zu nutzen. „Derzeit bestehen im Einsatz der politischen Instrumente zur Förderung ländlicher Räume noch große Unterschiede. Während die osteuropäischen EU-Länder die Weiterentwicklung und wirtschaftliche Diversifizierung der ländlichen Regionen unterstützen, ist die Regionalentwicklung in der ehemaligen Sowjetunion noch vornehmlich durch eine traditionelle Sichtweise und Fokussierung auf den Agrarsektor geprägt“, erläuterte Thomas Herzfeld.

Bereitstellung öffentlicher und privater Dienstleistungen im Interesse der Bevölkerung
Anschließend führte Linxiu Zhang, Professorin und stellvertretende Direktorin des Center for Chinese Agricultural Policy der Chinese Academy of Sciences, in das Schwerpunktthema “Services of General Interest“ ein. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Education Inequality as a Challenge to Development in China: Is There Enough Time to Address Them?” ging die Wissenschaftlerin zunächst auf die wirtschaftlichen Entwicklungen in China und die Herausforderungen für ein anhaltendes Wachstum ein. Um den zukünftigen Anforderungen in der wirtschaftlichen Produktivität gerecht zu werden, ist neben entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und ausreichenden Investitionen für neue Innovationen insbesondere die Qualifizierung von Arbeitskräften ein ausschlaggebender Faktor. Zhang legte dar, dass es für die Entwicklung des Humankapitals wesentlich ist, den bestehenden Ungleichheiten im Bildungssystem zwischen ländlichen und städtischen Regionen entgegenzuwirken. Um die Ursachen für diese Probleme zu analysieren und Lösungsansätze zu finden, wurde das „Rural Education Action Program (REAP)“ entwickelt. In Hinsicht auf das zukünftige Wirtschaftswachstum in China wies Linxiu Zhang darauf hin, dass die Förderung des Humankapitals und damit des Bildungssystems in ländlichen Räumen eines zeitnahen Handelns bedarf.

Dr. Marek Furmankiewicz von der Wroc³aw University of Environmental and Life Sciences in Polen hielt einen Vortrag über die polnischen Erfahrungen bei der Herausbildung lokaler Netzwerke auf Ebene der Kommunalverbände bis hin zu sektorübergreifenden Partnerschaften. So stellte Furmankiewicz fest, dass in den vergangenen 20 Jahren neuere Formen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit alte gewachsene Strukturen nicht einfach ersetzten, sondern eher als zusätzliche Instrumente zur Steuerung lokaler Ressourcen dienten. Verschiedene Kooperationsformen könnten demnach nebeneinander bestehen, da viele Gemeinden zeitgleich in unterschiedlichen subregionalen und lokalen Initiativen engagiert sind. Furmankiewicz legte dar, dass sich mit dem Beitritt Polens zur EU die anfänglich sektorbasierte lokale Zusammenarbeit hin zu erweiterten Partnerschaftsstrukturen entwickelte. Aber obwohl in diesen, v.a. durch das LEADER-Programm der EU geförderten Kooperationen Akteure der öffentlichen Verwaltung, der lokalen Wirtschaft und der Zivilgesellschaft gemeinschaftlich Projekte im gemeinsamen Interesse initiierten und implementierten, dominierten dennoch weiterhin die staatlichen Vertreter die Entscheidungsgremien vieler dieser Partnerschaften. Die vom LEADER-Programm intendierte aktive und gleichberechtigte Beteiligung von Akteuren des dritten Sektors, würde somit unterminiert. Dennoch konstatiert Furmankiewicz abschließend, dass trotz dieser noch bestehenden strukturellen Schwierigkeiten die Einbindung des dritten Sektors in die Governance lokaler Entwicklungsprozesse in Polen insgesamt als Fortschritt angesehen werden sollte.

Auswirkungen des ländlichen Unternehmertums auf das Wirtschaftswachstum

Den zweiten Konferenztag startete Gerard McElwee, Professor an der Sheffield Hallam University in Großbritannien, mit einem Referat zum Thema „Rural Illegal Enterprise“. Er zeigte auf, dass Kriminalität nicht nur ein städtisches Problem ist, sondern rechtswidrige Unternehmensaktivitäten auch in ländlichen Räumen eine weite Verbreitung gefunden haben. Dazu zählen die Umgehung von Steuern und Zöllen, der Handel mit illegalen Waren und Dienstleistungen sowie unerlaubte Praktiken wie Insiderhandel, Kartellabsprachen und Schwarzarbeit, um sich so Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Aufgrund unterschiedlicher Gesetzesauslegungen und moralischen Ansichten ist die konkrete Abgrenzung des illegalen Unternehmertums nicht immer eindeutig. Des Weiteren ist zwischen legalen Unternehmen mit geringfügen unerlaubten Aktivitäten und illegalen Unternehmen u. a. im Drogenhandel, Schmuggel und Prostitution zu unterscheiden. McElwee fasste abschließend zusammen, dass es bisher nur wenige Forschungsergebnisse und politikbezogene Studien zu diesem Thema gibt. Das Ausmaß des illegalen Unternehmertums in ländlichen Regionen muss tiefgreifender untersucht werden, auch wenn die Gewinnung von Daten aufgrund des eingeschränkten Zugangs zu solchen Unternehmen und Unternehmern schwierig ist.
Im Vortrag „Supply Chains in Agriculture: Joint Action of GIZ and the Private Sector“ von Sophie Grunze, Beraterin in der Abteilung für Agricultural Sustainability Standards bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), wurden die Herausforderungen und Chancen für die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Wertschöpfung in Entwicklungs- und Transformationsländern angesprochen. Um das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in ländlichen Regionen nachhaltig zu verbessern, werden Entwicklungs-partnerschaften zwischen Entwicklungsorganisationen und den Akteuren des privaten Sektors geschlossen. Da entwicklungspolitische mit betriebswirtschaftlichen Zielen verbunden werden und das potenzielle Risiko auf beiden Seiten minimiert wird, entsteht eine Win-win-Situation. Im Rahmen der öffentlich-privaten Partnerschaften konzentriert man sich auf Kernaufgaben wie die Entwicklung von Aus- und Weiterbildungsprogrammen, Sicherstellung technologischer Innovationen, Verbesserung marktorientierter Wertschöpfungsketten sowie die Festlegung von Richtlinien und Standards im Unternehmertum. Grunze fügte hinzu: „Spezielle Einflussfaktoren wie steigende Lebensmittelpreise und Preisschwankungen, veränderte Verbraucherwünsche, begrenzte Ressourcen und Auswirkungen des Klimawandels stellen zusätzliche Herausforderungen für die nachhaltige Entwicklung des Agrarsektors dieser Regionen dar.“

Lebensqualität in ländlichen Räumen und wirtschaftliche Ungleichheiten
Ida Terluin vom Agricultural Economics Research Institute (LEI) an der Wageningen University and Research Centre, Niederlande, präsentierte in ihrem Vortrag empirische Ergebnisse und Theorien zur ökonomischen Entwicklung ländlicher Regionen in der EU. Des Weiteren diskutierte sie Gründe für positive und negative wirtschaftliche Wachstumsraten einzelner ländlicher Gebiete. Die in das RUREMPLO-Projekt eingebettete qualitative Erforschung zu zurückbleibenden und führenden ländlichen EU-Regionen zeigt, dass in der ländlichen Entwicklung die Kompetenz der lokalen öffentlichen wie privatwirtschaftlichen Akteure, ihr Mobilisierungs- und Organisationsgrad sowie die Stärke der internen und externen Netzwerke eine entscheidende Rolle spielen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung eines Bottom-Up-Ansatzes in der ländlichen Entwicklungspolitik. Aus Sicht der ökonomischen Theorie, so Terluin, können ein gemischter exogen-endogener Entwicklungsansatz und die ‚community-led development theory‘ zur Erklärung der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Regionen der EU herangezogen werden. In ihren Schlussfolgerungen legte Terluin dar, dass aufgrund der Heterogenität der ländlichen Regionen ein einzelner, auf alle gleichermaßen anwendbarer Entwicklungsweg nicht ausgemacht werden kann. Dennoch kann, ausgehend von den empirischen Befunden und den theoretischen Grundlagen, eine allgemeine Leitlinie für Entwicklungsstrategien für den ländlichen Raum abgeleitet werden. Diese umfasst sowohl einen am Motto „Global denken – lokal handeln” orientierten Ansatz wie auch die Kompetenzentwicklung der lokalen Akteure, eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen lokalen und regionalen bzw. überregionalen Akteuren, ein Kräftegleichgewicht in externen Netzwerken, angepasste Verwaltungsstrukturen und den Einsatz eines umfassenden Raumentwicklungsplanes. Terluin machte deutlich, dass im Rahmen der EU-Entwicklungspolitik für den ländlichen Raum der LEADER-Ansatz die obige Leitlinie weitgehend reflektiert. Im nächsten, den Zeitraum 2014-2020 umfassenden Programm der EU-Entwicklungspolitik für den ländlichen Raum ist der Bottom-Up-Ansatz im Sinne einer durch die Gemeinschaft geführten Regionalentwicklung weiterentwickelt.

Professor Charles Becker, Department of Economics an der Duke University in North Carolina, USA, hielt einen Vortrag über den Niedergang des ländlichen Raums in Russland und den Zusammenbruch der UdSSR. In seinen Ausführungen stellte Becker den anhaltenden Rückgang der ländlichen Bevölkerung, insbesondere den Wegzug junger qualifizierter Arbeitskräfte im Zuge der sowjetischen Industrialisierungs- und Stadtentwicklungsprogramme, als einen der Hauptfaktoren für den Zusammenbruch der UdSSR heraus. Auf Basis überregionaler empirischer Untersuchungen beschäftigte sich die Studie mit der Art und Weise, wie Veränderungen in der beruflich qualifizierten Landbevölkerung das Anwachsen der Stadtbevölkerung während des sowjetischen und post-sowjetischen Zeitraums beeinflussten. Darüber hinaus verglich Becker die Entwicklung der ländlichen Räume in Russland und den USA. Demnach führte eine künstlich erzeugte Nachfrage nach neuen Arbeitskräften in städtischen Zentren aufgrund fehlender funktionierender Arbeitsmärkte zu einer Entvölkerung eines Großteils des russischen ländlichen Raums. Gleichzeitig schränkte die fehlende Einwanderung neuer Arbeitskräften aus anderen Sowjetrepubliken am Ende auch das städtische Wachstum ein. Im Gegensatz zu den etablierten Theorien, die den Untergang der UdSSR auf ineffiziente ökonomische und politische Strukturen zurückführen, vertritt Becker die Ansicht, dass der verheerend verschwenderische Umgang mit Arbeitskraftressourcen und der Mangel an einem interrepublikanischen Arbeitskräfteaustausch/Arbeitsmarkt zwischen den Sowjetrepubliken zum Zusammenbruch der UdSSR beigetragen haben könnten.

Perspektiven der ländlichen Entwicklungspolitik

Das IAMO Forum 2013 endete mit einer lebhaften Podiumsdiskussion, an der Professorin Linxiu Zhang vom Center for Chinese Agricultural Policy der Chinese Academy of Sciences, und Professor Charles Becker von der Duke University, USA, als Vertreter/innen der Wissenschaft teilnahmen. Als Vertreter aus der ländlichen Praxis war Jan Florian vom Nationalen Netzwerk der Lokalen Aktionsgruppen der Tschechischen Republik geladen. Die Diskussion wurde von Professorin Sophia Davidova von der University of Kent, Großbritannien, moderiert. Gemeinsam mit den Teilnehmer/innen des Forums diskutierten die Experten die Herausforderungen, vor denen die Entwicklung und Umsetzung einer nachhaltigen Politik zur ländlichen Entwicklung insbesondere in der EU, den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und China gegenwärtig stehen. Im Fokus lagen dabei Fragen, wie die Lücke zwischen Stadt und Land bezüglich der Beschäftigungsmöglichkeiten, Serviceleistungen und Einkommen geschlossen und der Bevölkerungsrückgang und die Abwanderung des Humankapitals gestoppt werden können. Dabei waren sich die Diskussionsteilnehmer dahingehend einig, dass der Zugang zu Bildung, Infrastruktur und öffentlichen Gütern wie beispielsweise Gesundheitsvorsorge, aber auch zu gut ausgebildeten Fachleuten von entscheidender Bedeutung ist. Kontroverser gestaltete sich die Frage, inwieweit öffentliche Güter und Infrastrukturen v. a. in dünn besiedelten Gebieten aufrechterhalten werden sollten oder die Konzentration dieser Angebote, wie Schulen, Gesundheitszentren oder Einkaufszentren aus Gesichtspunkten der finanziellen und ökologischen Nachhaltigkeit im Sinne eines Schrumpfungsmanagements vorzuziehen wäre. Hier wurde die Diskussion durch die Illustration nationaler Beispiele aus China, den USA oder auch Georgien befruchtet. Als Resümee der Podiumsdiskussion, aber auch des gesamten IAMO Forums 2013, konnten die Teilnehmer die Sicherheit mitnehmen, dass das Thema „Ländliche Entwicklung“ noch viele Forschungsdesiderata bereithält, aber auch den Aufruf Linxiu Zhangs, die eigenen Forschungen noch politikrelevanter auszugestalten, um einen aktiven Beitrag zur praktischen Entwicklung des ländlichen Raums leisten zu können.

Das IAMO Forum 2013 wurde in Zusammenarbeit mit dem Thünen-Institut (TI) für Ländliche Räume in Braunschweig ausgerichtet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Landwirtschaftlichen Rentenbank, Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung, dem Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Stadt Halle unterstützt.

Weiterführende Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie unter presse@iamo.de und können auf der Konferenzwebseite eingesehen werden: www.iamo.de/forum/2013
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Über das IAMO

Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO) ist eine international anerkannte Forschungseinrichtung. Mit etwa 70 Wissenschaftlern und in Kooperation mit anderen renommierten Instituten widmet es sich drängenden Fragen der Agrar- und Ernährungswirtschaft und der ländlichen Räume. Hauptuntersuchungsregionen sind Mittel- und Osteuropa sowie Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen, strukturellen und technologischen Wandels. Für dessen Bewältigung werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung 1994 gehört das IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an.

Ansprechpartnerin für die Medien

Daniela Schimming
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO)
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Daniela Schimming | Leibniz-Institut
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