Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Starlaminator mischt für die Industrie

13.05.2004


StarLam 3000 erzielt eine Mischleistung von 3000 l/h


Der neu entwickelte StarLam 3000 (Ø 100 mm x 150 mm) ist ein Mischer, der für kontinuierliche Prozesse im Industriemaßstab entwickelt wurde.



Der Starlaminator (StarLam 3000) ist ein effizienter Mischer für die kontinuierliche Herstellung chemischer und pharmazeutischer Produkte. Er eignet sich zur Mischung löslicher und zur Dispergierung nicht ineinander löslicher Flüssigkeiten sowie zur Dispergierung von Flüssigkeiten mit Gasen. Der Mischer erzielt eine Mischleistung von 3000 l/h bei geringer Energiezufuhr und einem Druckverlust von nur 0,7 bar. Die Mischeffizienz wurde auf Basis konkurrierender Reaktionen geprüft und ist ähnlich gut wie bei den kleineren IMM-Mikromischern mit niedrigem Durchsatz. Dank seines hohen Flüssigkeits-Durchsatzes lassen sich mit dem Starlaminator chemische und pharmazeutische Produkte im Pilot- und Industriebetrieb herstellen.



Möglich wird dies durch einen Stapel von 2 x 113 dünnen Mischfolien (250 µm). Deren spezielle Anordnung erzwingt ein verteiltes Fluidsystem, das anschließend turbulent vermischt wird. Die Mischfolien leiten die Eduktströme abwechselnd in dünnen Schichten zum Mittelkanal des Mischers und vereinen diese dort zu einem vielschichtigen Strom. Der großflächige Kontakt beider Medien gewährleistet eine schnelle Mischung durch Turbulenz und Diffusion. Abgedichtet wird das Edelstahlgehäuse des Mikromischers durch eine Dichtung aus Viton. Nach Bedarf sind auch Sonderanfertigungen aus anderen Materialien möglich.

Mikrostrukturierte Mischer sind ein Schlüssel zu verbesserten Feinchemikaliensynthesen sowie zur Herstellung von Dispersionen, Cremes, Schäumen und Emulsionen. Bislang waren mikrostrukturierte Mischer im Wesentlichen für die Produktion im Labor- oder Pilotmaßstab einsetzbar. Typische Maximalflussraten lagen bei 2 - 100 l/h für wasserähnliche Fluidsysteme. Die Entwicklung von mikrostrukturierten Mischfolien ermöglicht höhere Durchflussraten bis zu mehreren Kubikmetern pro Stunde.


11.-15. Mai 2004, ACHEMASIA, Peking, China
6th International Exhibition-Congress on Chemical Engineering and Biotechnology
Halle 2.0, Stand E13

Dr. Stefan Kurze | idw
Weitere Informationen:
http://www.imm-mainz.de/v0/vvseitend/vvpresse/presse_detail.php?id=225
http://www.achemasia.de

Weitere Berichte zu: Dispergierung Fluidsystem Mischer Mischfolie Starlaminator

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neues, umweltschonendes Laserbeschichtungsverfahren senkt Herstellungskosten elektrischer Kontakte
21.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht Mit Polyphosphat gegen die Plastikberge in den Weltmeeren
03.09.2018 | Fachhochschule Münster

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics