Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HTW Berlin betreibt eigene Wetterstation - Ergebnisse können online abgefragt werden

05.04.2011
Wie viele Minuten schien gestern die Sonne? Wie entwickelte sich im Vergleich dazu die Lufttemperatur? Und wie die Luftfeuchtigkeit?

Die Wetterstation der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin gibt präzise Antworten auf diese Fragen, und zwar online sowie rund um die Uhr. Die Informationen lassen sich in Echtzeit tabellarisch und grafisch darstellen, zurückliegende Werte können angezeigt oder heruntergeladen werden.

Betreiber der Wetterstation ist der Studiengang Umwelttechnik/Regenerative Energien, denn für eine nachhaltige Energieversorgung sind präzise Wetterdaten elementar. Neben allgemeinen meteorologischen Informationen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck oder Niederschlag zeichnet die Wetterstation auch Windgeschwindigkeit, Windrichtung sowie die Bestrahlungs- und Beleuchtungsstärke auf.

Die von Sensoren minütlich erfassten Daten werden in eine von den Studierenden eigenhändig programmierte Datenbank eingespeist; von dort lassen sie sich bequem abrufen.

Die Messgeräte der HTW-Wetterstation stehen auf dem Dach des direkt an der Spree gelegenen Gebäudes C auf dem Campus Wilhelminenhof in Oberschöneweide. „Dort sind die Bedingungen einfach ideal“, freut sich Prof. Dr. Volker Quaschning, Hochschullehrer im Studiengang. Für die Studierenden, die künftig eine vollständig regenerative Energieversorgung mitgestalten sollen, sei es sehr wichtig, das gefühlte und gesehene Wetter mit harten Zahlen in Verbindung zu bringen. Denn das passe beileibe nicht immer zusammen.

Über die online von jedermann abrufbaren Daten hinaus werden weitere Messdaten für den Studienalltag gewonnen. Beispielsweise werden die spektralen Anteile der Sonnenstrahlen detailliert vermessen - vom ultravioletten Bereich bis in den infraroten Bereich. Strahleninformationen sind für die Photovoltaik sehr interessant, denn Solarzellen reagieren unterschiedlich auf Strahlen. Ergänzt wird die HTW-Wetterstation in Berlin durch das Messnetz der Freien Universität. Deren Meteorologisches Institut bietet ebenfalls aktuelle Messdaten auf seiner Webseite an.

Die HTW Berlin ist eine der führenden Institutionen im Bereich der Hochschulausbildung und Forschung zu erneuerbaren Energien. Hier qualifizieren sich zur Zeit über 500 Studierende für eine Tätigkeit im Bereich Umwelttechnik/Regenerative Energien.

Ihr Ansprechpartner für Fragen zum Thema:
Prof. Dr. Volker Quaschning, HTW Berlin
E-Mail: volker.quaschning@htw-berlin.de

Gisela Hüttinger | idw
Weitere Informationen:
http://wetter.htw-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Das Hochwasserrisiko besser abschätzen
17.09.2018 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht Pflanzensamen überstehen Maschinenwäsche - Ausbreitung invasiver Arten an Kleidung
11.09.2018 | Gesellschaft für Ökologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Gesundheitstipps und ein virtueller Tauchgang zu Korallenriffen

20.09.2018 | Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

Von den Grundlagen bis zur Anwendung - Internationale Elektrochemie-Tagung in Ulm

18.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

NOEMA: Halbzeit für das im Bau befindliche Superteleskop

20.09.2018 | Physik Astronomie

Kernphysiker stellen Beobachtungen zum quantenchromodynamischen Phasenübergang vor

20.09.2018 | Physik Astronomie

Warnung vor Hybris bei CO2-Entzug

20.09.2018 | Geowissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics