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Weltweit größte Studie zum Schlaganfall bei 5.000 jugendlichen Patienten - Stellenwert des Morbus Fabry

12.01.2007
Der Schlaganfall bei jugendlichen Patienten - nach WHO-Definition 18- bis 55-Jährige - ist eine hinsichtlich der Ursachen wenig verstandene, aber gesundheitspolitisch und medizinisch dramatische Erkrankung.

Die aktuelle internationale, an 35 europäischen Zentren angesiedelte, prospektive Studie "Stroke in Young Fabry Patients" (SIFAP)* untersucht in einem Kollektiv von 5.000 jugendlichen Patienten den Zusammenhang zwischen Schlaganfällen und der angeborenen Stoffwechselerkrankung Morbus Fabry.

Morbus Fabry wird meist viel zu spät erkannt. Irreversible Schäden sind die Folge. Die erblich bedingte Speicherkrankheit verursacht einen Mangel an dem Enzym alpha Galaktosidase. Da das Enzym beim Abbau von Fetten fehlt, bilden sich in Blutgefäßen und Nieren Ablagerungen. Diese führen häufig zum frühen Tod durch Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen.

Der erste Teil der SIFAP-Studie (SIFAP1) dient unter anderem der Diagnose von Fabry-Patienten und soll Aufschluss über den Einfluss der genetischen Veranlagung und die Lebensqualität von 5.000 Betroffenen geben. SIFAP1 ist somit auch die weltweit größte Studie zum Thema Schlaganfall bei jugendlichen Patienten. Im zweiten Teil (SIFAP2) wird über einen Zeitraum von ca. 3 ½ Jahren die Wirksamkeit verschiedener Vorsorge- und Therapiemöglichkeiten erforscht.

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»Enzym »Fabry »Morbus »SIFAP1 »Schlaganfall

Studienkoordinator Prof. Dr. Arndt Rolfs von der Klinik für Neurologie der Universität Rostock lädt Sie herzlich zur Präsentation der Ziele, Methoden und Untersuchungszentren der SIFAP-Studie am 13. Februar 2007 nach Berlin ein.

Gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dr. Arno Villringer (Charité Universitätsmedizin Berlin), Prof. Dr. Franz Fazekas (Medizinische Universität Graz), Prof. Dr. Atul Mehta (Royal Free Hospital London) steht er Ihnen gerne Rede und Antwort.

Sebastian Frölich / Patrick Torka
ipse Communication Berlin
Tel. +49 (0) 30 288846-11
Fax +49 (0) 30 288846-46
Mail s.froelich@ipse.de, p.torka@ipse.de
* Die Studie wird durch einen "unrestricted educational grant" von Shire HGT (Basingstoke/ Großbritannien) ermöglicht.

Dr. Wolfgang Peters | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-rostock.de

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