Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einsatz von Printwerbung erhöht Absatz

13.04.2005


Werbewirkung: Mediamix deutlich besser als Mono-Strategien

Unternehmen, die bei Werbekampagnen ausschließlich auf eine Mediengattung setzen, verschenken Werbegelder. Das geht aus einer Studie hervor, die der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Media Agentur MindShare am Mittwoch auf dem Forum Werbewirkung 2005 in Frankfurt vorgestellt hat. Danach erzielen vor allem bei größeren Budgets Mediamix-Kampagnen in allen relevanten Werbedisziplinen aber vor allem auch beim Absatz signifikant höhere Leistungswerte als monomediale Werbestrategien. So steigt die gestützte Werbeerinnerung bei einem Budget von drei Millionen Euro von 22 auf 28 Prozent, wenn die Werbegelder je zur Hälfte auf Print und TV verteilt statt ausschließlich in TV investiert werden. Während TV-Werbung schnell Reichweite aufbaut und damit den Absatz schneller fördert, erschließt Printwerbung ein signifikant größeres Käuferpotential für das beworbene Produkt. "Print wirkt, diese Feststellung ist weder umstritten noch revolutionär. Aber erst fundierte Werbewirkungsforschung liefert Anhaltspunkte dafür, wann, wo und mit welchem Budget-Anteil die verschiedenen Mediengattungen optimal zum Einsatz kommen", betont Dr. Martin Apeler, Director Media Observer bei MindShare.

Vor allem für bestimmte Produktgruppen wie PKW oder Finanzdienstleistungen ist Printwerbung nach den Analysen von MindShare unverzichtbar, da TV-Werbung hier hohe Streuverluste hat, während sich über Print die gewünschten Zielgruppen genauer ansprechen lassen. Basis der Untersuchung ist das von MindShare zur Ermittlung der optimalen Kontaktzahl und Überprüfung der Wirksamkeit von Werbekampagnen entwickelte Instrument Media Observer, mit dem seit 1994 mehr als 700 Kampagnen untersucht wurden. Dabei werden jährlich in sieben Befragungswellen 1.800 Personen zu aktuellen Werbekampagnen befragt.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Der optimale Anteil von Printwerbung liegt im Durchschnitt über alle Kampagnen bei 40 bis 50 Prozent.
  • Die optimale Kontaktzahl für Print-Kampagnen liegt bei fünf bis sieben Kontakten.
  • Weniger Print-Motive verbessern die Werbeerinnerung, wobei Gestaltung und Inhalt dem TV-Spot ähneln sollten.
  • Print hat qualitative Vorteile gegenüber TV, weil sich unter Lesern häufig mehr Produkt-Interessierte und Markenverwender finden als bei Zuschauern mit hohem TV-Konsum.

Stefan Michalk | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vdz.de

Weitere Berichte zu: MindShare Print Printwerbung Werbekampagne

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wasserelektrolyse hat Potenzial zur Gigawatt-Industrie
18.09.2018 | Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE

nachricht Was ist Asthma – und wenn ja wie viele?
12.09.2018 | Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

Gesundheitstipps und ein virtueller Tauchgang zu Korallenriffen

20.09.2018 | Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bei Depressionen ist Hirnregion zur Stresskontrolle vergrößert

20.09.2018 | Biowissenschaften Chemie

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Was Einstein noch nicht wusste

20.09.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics