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Start zum Mond um einen Tag verschoben

16.06.2009
Münstersches Experiment startet später ins All

An der NASA-Raumfähre "Endeavour" wurde ein Leck im Außentank festgestellt. Da ihr Start zur internationalen Raumstation "ISS" auf den Mittwoch verschoben wurde, kann die Mondsonde "LRO", auf der auch münstersche Wissenschaftler ein Experiment platziert haben, erst am Donnerstag in Cape Canaveral starten. Bei der NASA-Mission soll die Beschaffenheit der Mondoberfläche genauer untersucht werden.

Unter den sechs Experimenten, die der „Lunar Reconnaissance Orbiter"(LRO) zum Mond transportiert, ist auch „LROC", die „Lunar Reconnaissance Orbiter Caneras", drei Kameras, die bislang noch nie gesehene Details vom Mond ans Licht bringen sollen.

Entwickelt und betreut wurden sie von Prof. Dr. Harald Hiesinger vom Institut für Planetologie der Universität Münster. Untersucht werden soll unter anderem, ob sich in den tiefen Kratern an den Polen des Erdtrabanten Spuren von Wassereis finden lassen und aus welchen Mineralien die Mondoberfläche besteht.

Brigitte Nussbaum | Universität Münster
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/Rektorat/muz/2009/3-50.html

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