Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

LZH mit Laserschweißtechnik auf der EuroBlech

22.09.2004


Auf der Messe EuroBlech (26.-30.10.2004) in Hannover präsentiert das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) den innovativen, Einsatz des Lasers in der Blechbearbeitung für die produzierende Industrie. Schweißen mittels Laserstrahlung bildet den Messeschwerpunkt des LZH in diesem Jahr.



Einzelne Highlights auf dem Messestand H56, Halle 12 sind:

... mehr zu:
»EuroBlech »LZH »Messestand »Titanwerkstoff


Remote-Schweißen

Das LZH entwickelt eine Remote-Schweißanlage für große Bearbeitungsbereiche, bei welcher der Scanner durch einen Standard-Industrieroboter geführt wird. Durch die Kombination der Vorteile von scannerbasierten Prozessen und robotergeführter Bearbeitung können Werkstücke nebenzeitoptimiert und hochgradig flexibel bearbeitet werden. Das Remote-Schweißen wird im wesentlichen an den Erfordernissen von zwei Anwendungsfeldern ausgerichtet: dem Automobilrohbau und der Fertigung von Kleinteilen für Haushaltsgeräte, der sogenannten "weißen Ware".

Karosseriereparatur am Automobil mit dem Handlaser

Für Reparaturschweißungen von Fahrzeugkarosserieteilen aus höherfesten Stahlwerkstoffen hat das LZH ein optimiertes Handlasersystem entwickelt. Dadurch sollen die Einschränkungen der Füge- und Umformeigenschaften und somit einer problematischen handwerklichen Bearbeitbarkeit vermieden werden können. Das Verfahren wird zur Zeit im Hinblick auf spezifische Einsatzfälle, Prozess- und Arbeitssicherheit sowie Integrationsfähigkeit in den Fertigungsprozess qualifiziert.

Handlaser zum Härten von Schneid- und Umformwerkzeugen

Ein handgeführtes Lasersystem zum Härten an Umform- und Schneidwerkzeugen wird vom LZH entwickelt. Der neuartige, flexible Handlaser soll eine zeit- und kostengünstige Bearbeitung von 3D-Härtespuren in strukturkritischen, hochbeanspruchten Werkzeugbereichen ermöglichen. Auch ein Sicherheitskonzept für die industrielle Praxis gehört zum System.

Verbessertes Schweißen von Titanwerkstoffen

Die mechanischen Eigenschaften von Schweißnähten an Titanwerkstoffen sollen durch eine Steuerung des Schweißnahtgefüges und eine Minimierung der Wärmeeinflusszonenbreite verbessert werden. Im Vordergrund steht die Erhöhung der Duktilität der Schweißnaht und der damit verbundenen Umformbarkeit unter Beibehaltung oder Erhöhung der Festigkeit. Dieses soll der Einsatz schweißtechnisch hergestellter Bauteile aus höherfesten Titanwerkstoffen erlauben, welche bisher nur durch urformende und spanende Verfahren zu fertigen sind. Neben einfacheren Konstruktionen und Fertigungsverfahren sind Gewichtseinsparungen aufgrund der Wandstärkenreduktion möglich.

Wir freuen uns, Sie als Gast auf unserem Messestand begrüßen zu dürfen.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

Weitere Berichte zu: EuroBlech LZH Messestand Titanwerkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Messenachrichten:

nachricht ZUKUNFT PERSONAL EUROPE: WORK:OLUTION - SUCCEED IN PERMANT BETA
16.07.2018 | GFOS mbH

nachricht Roboter zeichnet Skizzen von Messebesuchern
22.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Messenachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

17.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

17.07.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics