Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aktuelle Forschungsprojekte an der FH Kaiserslautern u.a. zur Frühdiagnose von Alzheimer

06.10.2006
Die Fachhochschule Kaiserslautern ist mit drei neuen Projekten aus dem Bereich angewandte Forschung u.a. neuen Methoden für eine verbesserte Frühdiagnose der gefürchteten Alzheimer Krankheit auf der Spur. Alle Projekte haben sich sehr erfolgreich um eine Förderung im Bundesprogramm zur Förderung angewandter Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft (FH3) beworben.

Sehr erfolgreich konnte die Fachhochschule Kaiserslautern bei der Antragsrunde 2006 im Bundesprogramm zur Förderung angewandter Forschung an Fachhochschulen im Verbund mit der Wirtschaft (FH3) abschneiden. Zum 1. Oktober starten drei Projekte aus der angewandten Forschung, die jeweils eine Laufzeit von 3 Jahren und eine Bundesförderung von 260.000 Euro haben. Von den bundesweit 332 eingereichten Projektanträgen wurden insgesamt 73 bewilligt, für die FH Kaiserslautern lag die Bewilligungsquote mit 3 von 5 eingereichten Anträgen deutlich über dem Schnitt. Besonders gut abschneiden konnte der Antrag "Innervierte Schleimhautbarriere" unter Leitung von Frau Prof. Monika Saumer, der 99 von 100 möglichen Gutachterpunkten erreichte und damit auf Platz 1 der Gesamtrangliste landete.

Alle drei geförderten Projekte sind dem im vergangenen Jahr eingerichteten FH-weiten Forschungsschwerpunkt Integrierte Miniaturisierte Systeme zuzuordnen und werden am Standort Zweibrücken der FH bearbeitet. Die Professoren Dr. Konrad Wolf und Dr. Peter Pokrowsky vom Studiengang Mikrosystemtechnik arbeiten gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken an einer neuen Generation hochempfindlicher Drucksensoren aus metallhaltigen Kohlenstoffschichten. Sehr aktiv ist der neue Schwerpunkt auch im Bereich der Lebenswissenschaften. Darmschleimhaut bzw. Darmnervensystem stehen im Blickpunkt der beiden anderen Anträge. Im Projekt von Frau Prof. Dr. Monika Saumer wird die Darmschleimhaut in einem mikrotechnisch hergestellten Zellcontainer realitätsnah simuliert, um z.B. den Einfluss von Pharmaka testen zu können. Ziel des Projektes von Prof. Dr.med. Karl-Herbert Schäfer ist eine Frühdiagnose der gefürchteten Alzheimer Krankheit über den Nachweis bestimmter Proteine im Darmnervensystem. An allen Projekten sind Partner aus der Wirtschaft beteiligt, die einen Teil der Projektkosten tragen und die wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse sichern.

Bundesministerin Schavan bezeichnet die Fachhochschulen als "Talentschmiede für künftige Ingenieurgenerationen in Deutschland". Über zwei Drittel der jährlich rund 37.000 Absolventen der Ingenieurwissenschaften kommen aus den Fachhochschulen. Anwendungsorientierte Forschungsprojekte wie die oben beschriebenen garantieren eine erstklassige Ausbildung der Studierenden an der Fachhochschule Kaiserslautern.

... mehr zu:
»Alzheimer »Darmnervensystem »FH3
Autorin / Kontakt:
Dr. Susanne Schohl (Kontaktstelle für Innovation, Technologie- und Wissenstransfer)

Tel: 0631/3724-159 / Mail: susanne.schohl@fh-kl.de

Hubert Grimm | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-kl.de/

Weitere Berichte zu: Alzheimer Darmnervensystem FH3

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz
18.07.2018 | Universitätsklinikum Würzburg

nachricht Antikörper verringern Nebenwirkungen von Antibiotika in der Lunge
18.07.2018 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vernetzte Beleuchtung: Weg mit dem blinden Fleck

18.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

BIAS erhält Bremens größten 3D-Drucker für metallische Luffahrtkomponenten

18.07.2018 | Verfahrenstechnologie

Verminderte Hirnleistung bei schwachem Herz

18.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics