Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Übergewicht - die neue Epidemie

12.09.2005


In Deutschland sind nahezu zwei Drittel der Männer, die Hälfte aller Frauen, jedes fünfte Schulkind sowie jeder dritte Jugendliche übergewichtig. Hat der Körper einmal die überflüssigen Fettreserven angelegt, so gibt er sie ungern wieder her. Insbesondere die Behandlung von starkem Übergewicht erweist sich als schwierig und wenig effektiv. Umso wichtiger ist es, präventiv durch geeignete Strategien Übergewicht von der Kindheit an zu vermeiden. Epidemiologische Studien schaffen mit ihren Ergebnissen das wissenschaftliche Fundament der modernen Präventionsmedizin.



Sowohl Industrienationen als auch sich entwickelnde Länder erfahren in den letzten Jahren einen "epidemischen" Anstieg von Übergewicht und Adipositas (starkes Übergewicht). Deutschland macht bei diesem Trend keine Ausnahme: Nur ein Drittel der männlichen und etwas weniger als die Hälfte der weiblichen Erwachsenen kann als normalgewichtig bezeichnet werden, rund 20 Prozent sind gar von Adipositas betroffen. Alarmierend ist insbesondere die Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen, da früh angelegtes Übergewicht und Adipositas oftmals bis ins Erwachsenenalter fortbestehen.

... mehr zu:
»Adipositas »DAE »Epidemie »Übergewicht


Ein zu hohes Körpergewicht wirkt sich nicht nur auf die Vitalität der Betroffenen aus, es bedeutet auch ein enormes Gesundheitsrisiko. Viele Übergewichtige entwickeln chronische Erkrankungen. Auch die ökonomischen Folgen sind erheblich.

Die epidemiologische Forschung trägt maßgeblich dazu bei, Erkenntnisse zum Verlauf der Übergewichtsentwicklung zu dokumentieren, Risikofaktoren zu identifizieren, Ansätze von Präventionsmaßnahmen aufzuzeigen und die Effektivität von Präventionsmaßnahmen zu erfassen.

"Übergewicht - die neue Epidemie" ist eines der Schwerpunktthemen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Epidemiologie (DAE) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) in Freiburg. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der DAE am 14. September 2005 um 9:00 Uhr im Audimax, werden Wissenschaftler aus dem In- und Ausland aktuelle Informationen zu wichtigen Aspekten dieser Thematik präsentieren.

Nähere Informationen und das endgültige Programm mit informativen Kurzfassungen der Beiträge finden Sie im Web unter http://www.gmdsdae2005.de

Information für die Presse: Als Vertreter der Presse können Sie die Fachtagung kostenfrei besuchen. Wenn Sie sich für dieses Thema interessieren, vermitteln wir Ihnen gerne den Kontakt zum Spezialisten oder detailliertes Material.

Kontakt: Wenn Sie vorab Kontakt aufnehmen möchten oder eine Karte für den freien Eintritt benötigen, wenden Sie sich bitte an: Dr. med. Albrecht Zaiß, Leiter Lokales Organisationskomitee GMDS / DAE 2005, Tel. 0761 / 203-6707, eMail: information@gmdsdae2005.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.gmdsdae2005.de
http://www.gmds.de

Weitere Berichte zu: Adipositas DAE Epidemie Übergewicht

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Medizin Gesundheit:

nachricht Aussicht auf neue Therapie bei rheumatoider Arthritis
21.08.2018 | Charité – Universitätsmedizin Berlin

nachricht Weiterer Schritt im Kampf gegen Lungenkrebs
21.08.2018 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Medizin Gesundheit >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die Mischung macht‘s: Jülicher Forscher entwickeln schnellladefähige Festkörperbatterie

Mit Festkörperbatterien sind aktuell große Hoffnungen verbunden. Sie enthalten keine flüssigen Teile, die auslaufen oder in Brand geraten könnten. Aus diesem Grund sind sie unempfindlich gegenüber Hitze und gelten als noch deutlich sicherer, zuverlässiger und langlebiger als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Jülicher Wissenschaftler haben nun ein neues Konzept vorgestellt, das zehnmal größere Ströme beim Laden und Entladen erlaubt als in der Fachliteratur bislang beschrieben. Die Verbesserung erzielten sie durch eine „clevere“ Materialwahl. Alle Komponenten wurden aus Phosphatverbindungen gefertigt, die chemisch und mechanisch sehr gut zusammenpassen.

Die geringe Stromstärke gilt als einer der Knackpunkte bei der Entwicklung von Festkörperbatterien. Sie führt dazu, dass die Batterien relativ viel Zeit zum...

Im Focus: It’s All in the Mix: Jülich Researchers are Developing Fast-Charging Solid-State Batteries

There are currently great hopes for solid-state batteries. They contain no liquid parts that could leak or catch fire. For this reason, they do not require cooling and are considered to be much safer, more reliable, and longer lasting than traditional lithium-ion batteries. Jülich scientists have now introduced a new concept that allows currents up to ten times greater during charging and discharging than previously described in the literature. The improvement was achieved by a “clever” choice of materials with a focus on consistently good compatibility. All components were made from phosphate compounds, which are well matched both chemically and mechanically.

The low current is considered one of the biggest hurdles in the development of solid-state batteries. It is the reason why the batteries take a relatively long...

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dialog an Deck, Science Slam und Pong-Battle

21.08.2018 | Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Zukünftige Informationstechnologien: Wärmetransport auf der Nanoskala unter die Lupe genommen

21.08.2018 | Physik Astronomie

Bedeutung des „Ozeanwetters“ für Ökosysteme

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Auf dem Weg zur personalisierten Medizin

21.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics