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Antibakterielle Kleidung bei Neurodermitis und Schuppenflechte

24.07.2001


Bei Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen chronischen Hauterkrankungen, unter denen zunehmend mehr Menschen und insbesondere Kinder leiden, können in Zukunft Unterwäsche und Bettzeug Linderung verschaffen: Mit Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" (AiF) entwickelt die TEX-A-MED GmbH im bayerischen Gefrees Oberhemden, Leggings, Schals, Shorts, Bettwäsche und Baby-Bekleidung, die im Gegensatz zu marktüblichen Produkten nicht nur das Kratzen verhindern, sondern auch eine antibakterielle und pilztötende Wirkung haben. Dafür sorgen dauerhaft silberummantelte Mikrofasern. Die freigesetzten Silberionen reagieren mit dem Protein des Krankheitskeims, was zu seiner Abtötung führt. Durch diese ständige Eigensterilisation wird der quälende Juckreiz eingedämmt und die Haut kann in Ruhe und ohne Zusatzinfektionen abheilen. Das neue Material ist zudem besonders elastisch und recycelfähig.

Nebenwirkungen und Folgeschäden, wie sie bei der Behandlung mit (den sehr teuren) cortisonhaltigen Präparaten auftreten können, sind bei den innovativen Textilien ausgeschlossen. Die medikamentöse Therapie, die derzeit bei akuten Fällen durchgeführt wird, kann in der Regel wegfallen oder reduziert werden.

Ansprechpartnerin: Tayyibe Smolik, TEX-A-MED GmbH, Tel.: (0 92 54) 9 62 22

Silvia Behr | idw
Weitere Informationen:
http://www.aif.de/

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