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Software-Defined Data Center - von Software-Defined Networking zu Software-Defined Infrastructure

24.09.2014

Alle Kernaufgaben von Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind inzwischen von vernetzten und leistungsfähigen Informationssystemen abhängig. Die zentralen IT-Serviceeinrichtungen der Universitäten und Hochschulen stehen damit nahezu täglich vor neuen Aufgaben, die sich am besten durch Kooperation und Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen lösen lassen.

Diesem Ziel hat sich der ZKI e.V. (Zentren für Kommunikation und Informationsverarbeitung in Lehre und Forschung e.V. ) verschrieben, der vom 22. - 24. September 2014 an die Technische Universität Kaiserslautern zu seiner Herbsttagung 2014 zum Thema "Software-Defined Data Center - von Software-Defined Networking (SDN) zu Software-Defined Infrastructure (SDI)" eingeladen hat. 234 Verantwortliche für IT-Infrastruktur an den deutschen Universitäten und Hochschulen folgten der Einladung nach Kaiserlautern.

Mit dem Konzept eines "Software Defined Data Center" hat der nächste Schritt der Industrialisierung der IT die die IT-Serviceeinrichtungen der Hochschulen erreicht. Dieses Konzept sieht vor, über die einzelnen, virtualisierten Bestandteile eines Rechenzentrums wie Server, Netzwerke, Speicher, Security eine Abstraktionsschicht zu legen, die die gesamte Infrastruktur steuert und - soweit möglich - automatisiert.

Dr. Stefan Schmid von der TU Berlin führte in seiner Keynote "Software-Defined Networking: Was, weshalb, wie?" in die Thematik ein.

Träger der inhaltlichen Arbeit im ZKI sind zwölf Arbeitskreise, die sich mit Themen wie Vernetzung, Rechenzentrumstechnologie und E-Learning beschäftigen. Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung waren die Treffen dieser Arbeitskreise am ersten und deren Vorträge am zweiten Tag. Folgende Themen wurden u.a. behandelt:

- Open Source Systeme zur Virtualisierung am Beispiel von Apache Cloudstack, auch unter dem Hintergrund, zukünftig Lizenzkosten zu senken,

- Massive Open Online Courses (MOOCs) als Ergänzung zur klassischen Lehre,

- Einführung eines Informationssicherheitsmanagements an den Fachhochschulen in NRW als Beispiel, wie den zunehmenden Bedrohungen durch kriminelle und staatliche Akteure begegnet werden kann.

Die ZKI-Tagung wurde von einer Ausstellung begleitet, die den IT-Entscheidern die Möglichkeit gab, sich vor Ort mit ca. 30 Anbietern von Informationstechnologien und IT-Services auszutauschen. Ein besonderer Dank gilt dem Ausrichter der Tagung, der Technischen Universität Kaiserlautern, die mit einem gelungenen Rahmenprogramm den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit gab, die gastgebende Stadt näher kennenzulernen und die Geschichte Kaiserslauterns auf lebendige Weise zu erfahren.

Weitere Informationen:

http://www.uni-kl.de

Thomas Jung | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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