Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Smartphones und Tablet PCs erobern Krankenhäuser

04.10.2012
Bereits 26 Millionen Deutsche nutzen Smartphones und Tablet PCs. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Umfeld werden diese Geräte immer beliebter.

Sie ermöglichen auch in der medizinischen Versorgung schnellen Zugriff auf Dokumente und eine gute Dokumentation von operativen Eingriffen und Therapien. Der Einsatz von i Pad & Co. im Krankenhaus oder in der Arztpraxis stellt jedoch an die Sicherheit und Qualitätskontrolle große Anforderungen.

Über die positiven als auch negativen Auswirkungen von Notfall-Applikationen (Apps), Smartphones und Tablett PCs in der Unfallchirurgie berichten Experten am 26. Oktober 2012 auf der Pressekonferenz des DKOU.

Das Alltagsleben vieler Menschen ist stark von Smartphones und anderen Mobilgeräten geprägt. Auch Ärzte nutzen die Möglichkeiten dieser neuen Technologien immer häufiger, um Patienten schneller und effektiver zu behandeln. „Die Geräte ermöglichen es, überall und zu jeder Zeit gezielt Informationen in Text und Bild abzurufen“, erläutert Universitätsprofessor Dr. med. Florian Gebhard, Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfall- Hand- Plastische und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Ulm. Im Krankenhausalltag sei es ebenfalls erforderlich, in Notfallsituationen oder während der Behandlung von Patienten rasch auf schriftliche Daten oder Bilddaten der Patienten zurückzugreifen, um die Behandlung der Patienten individuell anpassen zu können. Die moderne Konferenztechnik ermöglicht zudem eine schnelle Abstimmung zwischen Experten unterschiedlicher Kliniken und somit einen bessere Behandlungserfolg.

„Voraussetzung für die tägliche Nutzung von Smartphones und Tablett-PCs im Klinikalltag ist jedoch die Integration in das Krankenhausinformationssystem, die Verfügbarkeit von W-LAN im Krankenhaus und die technische Sicherheit der Applikationen“, erklärt Gebhard. In den letzten Jahren stieg die Zahl von Softwareentwicklungen für den mobilen Zugriff auf Röntgenbilder und Befunde der Patienten. „Praxistests haben jedoch gezeigt, dass in Abhängigkeit der Gerätegröße, der Displayauflösung und der darauf laufenden Applikationen die Nutzer den Systemen unterschiedlich positiv gegenüberstehen“, so Gebhard. Oft entscheide eine zu kleine Schriftgröße oder eingeschränkte Bedienbarkeit über die Nutzungsmöglichkeiten derartiger Geräte.
Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer mobilen Patientenbetreuung mittels Bildverfügbarkeiten ist auch die Einrichtung sogenannter Hyprid-OPs – kombinierter Operationssäle, in denen mit bildgebenden Verfahren während des Eingriffs die Diagnose ermöglicht wird. Diese seien ein wichtiger Ausgangspunkt für zunehmend mobile Lösungen, meint Gebhard und betont: „Eine nahezu papierlose Patientenbetreuung mit ständiger Verfügbarkeit aller nötigen Behandlungsdaten ist damit künftig möglich.“ Auf der Pressekonferenz am Freitag, dem 26. Oktober 2012, anlässlich des DKOU, berichtet Gebhard über neueste technische Lösungen im OP, die Vorteile und Risiken einer papierlosen Dokumentation und welche Zukunft Tablet PCs & Co. in deutschen Kliniken und Praxen haben.

Terminhinweise:
Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU)
Zeit: 23. bis 26. Oktober 2012
Ort: Messe Berlin, Eingang Halle 17, Berlin

DKOU-Pressekonferenz
Termin: Freitag, 26. Oktober 2012, 11.00 bis 12.00 Uhr
Ort: Messe Berlin (Eingang Halle 17), Funkturmlounge

Eines der Themen:
OP der Zukunft – Wie haben Notfallapps, Smartphones und Tablett-PCs die Unfallchirurgie verändert?
Univ. Prof. Dr. med. Florian Gebhard

Programm aller DKOU-Pressekonferenzen:
http://www.dkou.org/dkou2012/presse/pressekonferenzen.html

Vortrag auf dem Kongress:
Effektive Strukturen im Krankenhaus
Termin: Freitag, den 26. Oktober 2012, 7.45 bis 9.15 Uhr
Ort: Messe Berlin, Eingang Halle 17, Saal 2a

Ihr Kontakt für Rückfragen:
Christina Seddig
Pressestelle DKOU 2012
Pf 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-442, Fax: 0711 8931-167
seddig@medizinkommunikation.org

Christina Seddig | idw
Weitere Informationen:
http://www.dkou.de
http://www.dkou.org/dkou2012/presse/pressekonferenzen.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Magnetische Kristallschichten für den Computer von Morgen
03.06.2020 | INNOVENT e.V. Technologieentwicklung Jena

nachricht Textilherstellung für Weltraumantennen startet in die Industrialisierungsphase
28.05.2020 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleines Protein, große Wirkung

In Meningokokken spielt das unscheinbare Protein ProQ eine tragende Rolle. Zusammen mit RNA-Molekülen reguliert es Prozesse, die für die krankmachenden Eigenschaften der Bakterien von Bedeutung sind.

Meningokokken sind Bakterien, die lebensbedrohliche Hirnhautentzündungen und Sepsis auslösen können. Diese Krankheitserreger besitzen ein sehr kleines Protein,...

Im Focus: Small Protein, Big Impact

In meningococci, the RNA-binding protein ProQ plays a major role. Together with RNA molecules, it regulates processes that are important for pathogenic properties of the bacteria.

Meningococci are bacteria that can cause life-threatening meningitis and sepsis. These pathogens use a small protein with a large impact: The RNA-binding...

Im Focus: Magnetische Kristallschichten für den Computer von Morgen

Ist die Elektronik, so wie wir sie kennen, am Ende?

Der Einsatz moderner elektronischer Schaltkreise für immer leistungsfähigere Rechentechnik und mobile Endgeräte stößt durch die zunehmende Miniaturisierung in...

Im Focus: K-State study reveals asymmetry in spin directions of galaxies

Research also suggests the early universe could have been spinning

An analysis of more than 200,000 spiral galaxies has revealed unexpected links between spin directions of galaxies, and the structure formed by these links...

Im Focus: Neue Messung verschärft altes Problem

Seit Jahrzehnten rätseln Astrophysiker über zwei markante Röntgen-Emissionslinien von hochgeladenem Eisen: ihr gemessenes Helligkeitsverhältnis stimmt nicht mit dem berechneten überein. Das beeinträchtigt die Bestimmung der Temperatur und Dichte von Plasmen. Neue sorgfältige, hoch-präzise Messungen und Berechnungen mit modernsten Methoden schließen nun alle bisher vorgeschlagenen Erklärungen für diese Diskrepanz aus und verschärfen damit das Problem.

Heiße astrophysikalische Plasmen erfüllen den intergalaktischen Raum und leuchten hell in Sternatmosphären, aktiven Galaxienkernen und Supernova-Überresten....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Was Salz und Mensch verbindet

04.06.2020 | Veranstaltungen

Gebäudewärme mit "grünem" Wasserstoff oder "grünem" Strom?

26.05.2020 | Veranstaltungen

Dresden Nexus Conference 2020 - Gleicher Termin, virtuelles Format, Anmeldung geöffnet

19.05.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Alternativer Zement - Rezeptur für Öko-Beton

04.06.2020 | Architektur Bauwesen

Was Salz und Mensch verbindet

04.06.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Unschuldig und stark oxidierend

04.06.2020 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics