Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer PackAssistant packt jetzt noch besser

06.04.2005


Die aktuelle Version der Software PackAssistant ist durch zusätzliche, neue Funktionen noch flexibler und individueller einsetzbar.


Abstände zwischen Packstücken manuell festlegen, Behälter in Stapeln befüllen und Drehwinkel für Packstücke vorgeben - das sind die neuen, zusätzlichen Funktionen von PackAssistant. Das Fraunhofer-Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen SCAI präsentiert die neue Version der erfolgreichen Software auf der Hannover Messe 2005.

Das Transportvolumen bestimmt in erheblichem Maße die Logistikkosten. Hier setzt PackAssistant an und reduziert die Transportvolumen. Das vom Fraunhofer-SCAI und der MVI SOLVE-IT entwickelte Programm ermittelt verschiedene Vorschläge, wie identische Bauteile in Universalladungsträgern verpackt werden können. Dabei berücksichtigt es Kriterien, wie Abstände zwischen den Packstücken, Packungsdichte, Gefache, Regelmäßigkeit oder Gewicht. Die Software arbeitet auf der Grundlage von 3D-CAD-Daten. Daher kann PackAssistant schon in der Planungsphase - ohne vorhandene Prototypenteile - genaue Kennzahlen für die Materialflussplanung liefern, beispielsweise für den Bedarf an Ladungsträgern und das Transportvolumen. Die Bedienung der Software ist besonders benutzerfreundlich gestaltet.


PackAssistant nutzt das VRML-Format, das die meisten CAD-Programme exportieren können. Eine Behältertabelle liest es als Excel-Datei ein. Die Berechnungsergebnisse lassen sich am Bildschirm als interaktive 3D-Grafik darstellen oder als Packzettel im Word-Format ausgeben.

Auf diesem Weg reduziert die Software die Kosten für Lagerung, Transport und Handhabung deutlich. Selbst erfahrene Industriearbeiter, geübt im Platz sparenden Verpacken von Bauteilen, liegen zehn Prozent unter den Ergebnissen der Software PackAssistant.

In der Automobilindustrie konnten mit PackAssistant bereits Verpackungsprozesse optimiert und dadurch Kosten eingespart werden, das zeigte der Praxistest. Diesen hat die Software bei der BMW Group und Audi durchlaufen - und mit Bravour bestanden.

Fraunhofer-SCAI auf der Hannover-Messe 2005: Sie finden Fraunhofer-SCAI auf der Hannover-Messe Industrie vom 11. Bis 15. April 2005 am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand "Simulation in der Produkt- und Prozessentwicklung" in Halle 16, Stand D 16.

Michael Krapp | idw
Weitere Informationen:
http://www.scai.fraunhofer.de
http://www.packassistant.de

Weitere Berichte zu: Fraunhofer-SCAI PackAssistant Packstück Transportvolumen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker
17.08.2018 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Schatzkammer Datenbank: Digitalisierte Schwingfestigkeitskennwerte sparen Entwicklungszeit
16.08.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Farbeffekte durch transparente Nanostrukturen aus dem 3D-Drucker

Neues Design-Tool erstellt automatisch 3D-Druckvorlagen für Nanostrukturen zur Erzeugung benutzerdefinierter Farben | Wissenschaftler präsentieren ihre Ergebnisse diese Woche auf der angesehenen SIGGRAPH-Konferenz

Die meisten Objekte im Alltag sind mit Hilfe von Pigmenten gefärbt, doch dies hat einige Nachteile: Die Farben können verblassen, künstliche Pigmente sind oft...

Im Focus: Color effects from transparent 3D-printed nanostructures

New design tool automatically creates nanostructure 3D-print templates for user-given colors
Scientists present work at prestigious SIGGRAPH conference

Most of the objects we see are colored by pigments, but using pigments has disadvantages: such colors can fade, industrial pigments are often toxic, and...

Im Focus: Eisen und Titan in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Forschende der Universitäten Bern und Genf haben erstmals in der Atmosphäre eines Exoplaneten Eisen und Titan nachgewiesen. Die Existenz dieser Elemente in Gasform wurde von einem Team um den Berner Astronomen Kevin Heng theoretisch vorausgesagt und konnte nun von Genfern Astronominnen und Astronomen bestätigt werden.

Planeten in anderen Sonnensystemen, sogenannte Exoplaneten, können sehr nah um ihren Stern kreisen. Wenn dieser Stern viel heisser ist als unsere Sonne, dann...

Im Focus: Magnetische Antiteilchen eröffnen neue Horizonte für die Informationstechnologie

Computersimulationen zeigen neues Verhalten von Antiskyrmionen bei zunehmenden elektrischen Strömen

Skyrmionen sind magnetische Nanopartikel, die als vielversprechende Kandidaten für neue Technologien zur Datenspeicherung und Informationsverarbeitung gelten....

Im Focus: Unraveling the nature of 'whistlers' from space in the lab

A new study sheds light on how ultralow frequency radio waves and plasmas interact

Scientists at the University of California, Los Angeles present new research on a curious cosmic phenomenon known as "whistlers" -- very low frequency packets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

LaserForum 2018 thematisiert die 3D-Fertigung von Komponenten

17.08.2018 | Veranstaltungen

Aktuelles aus der Magnetischen Resonanzspektroskopie

16.08.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2018

16.08.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Bionik im Leichtbau

17.08.2018 | Verfahrenstechnologie

Klimafolgenforschung in Hannover: Kleine Pflanzen gegen große Wellen

17.08.2018 | Biowissenschaften Chemie

HAWK-Ingenieurinnen und -Ingenieure entwickeln die leichteste 9to-LKW-Achse ihrer Art

17.08.2018 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics