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Biometrie erhöht die Sicherheit von Chipkarten und PKIs

02.09.2003


Gegenwärtig untersuchen Forscher, in wie weit die Biometrie als Verfahren zur Steigerung der heutigen Sicherheitstechnologien von Public Key-Infrastrukturen (PKIs) und Chipkarten in Frage kommt. Einen wichtigen Aspekt bilden dabei die Sicherheitsanforderungen bei Anwendungen wie Telebanking, E-Government und elektronisch unterstützter Gesundheitsfürsorge.


Die steigenden Sicherheitsanforderungen erfordern heutzutage strengere Identifikations-, Autorisations- und Datenschutzmaßnahmen. Kennwörter, persönliche Identifikationsnummern (PINs) oder auch die Erkennung von Fingerabsdrücken sind einige neue Verfahren, von denen Banken, Gesundheitszentren und staatliche Institutionen gern Gebrauch machen würden, um ihre eigenen Betriebsabläufe sicherer zu gestalten und das Vertrauen der Kunden zu gewinnen. Zwar kann schon der Einsatz von PKIs und Chipkarten allein das Tagesgeschäft dieser Anwenderkreise wirksam unterstützen, doch die Kombination dieser beiden Hilfsmittel mit der Biometrie könnte eine Sicherheitslösung sein, die noch mehr Erfolg verspricht.

Chipkarten bilden - technologisch gesehen - einen Evolutionsschritt gegenüber den älteren Technologien, die auf Prägecodes, Strichcodes und Magnetstreifen basieren. Doch obwohl diese Karten mit sicheren Speichermodulen ausgestattet sind, bergen sie gewisse Sicherheitsrisiken, da es trotz der fortschrittlichen Architektur der Chipkarte möglich ist, an die biometrischen Daten des Inhabers zu gelangen. Aus diesem Grund werden moderne Chipkarten mit einem Kryptoprozessor ausgestattet, um sowohl die Sicherheit als auch das Vertrauen in die Architektur zu erhöhen. Das PKI-Authentifizierungsverfahren für den Zugriff auf den privaten Schlüssel bietet ebenfalls keine hundertprozentige Sicherheit, da es die Identität der jeweiligen Person nicht immer richtig verifiziert. Die Biometrie dagegen garantiert eine hohe Effizienz beider Technologien.


Nach Überzeugung der Entwickler kann die Biometrie die Sicherheit im Authentifizierungsverfahren für die Benutzung des privaten Schlüssels erhöhen und eine stärkere Bindung zwischen dem Zertifikat und seinem Besitzer herstellen. Anstatt sich einfach nur einer Mischung aus PKI-Chipkarte und Fingerabdruckerkennung zu bedienen, könnten Banken, Regierungsstellen und Institutionen der Gesundheitsfürsorge Signaturprüfungs- und Spracherkennungssysteme für die Identifizierung ihrer Kunden, Mitarbeiter oder Patienten einsetzen.

Entscheidend ist, dass Endgerätelieferanten, Systemintegratoren und große Chipkartenhersteller in diese Entwicklung einbezogen werden, damit eine erfolgreiche Massenintegration dieser Technologie gewährleistet ist. Die Herstellung von Biometrieprodukten wird nicht nur die Marktanteile, Umsätze und Gewinne, sondern das Know-how aller Beteiligten erhöhen.

Die kommerziellen Märkte sollten sich deshalb bemühen, ihre Beziehungen zu den genannten Marktteilnehmern zu intensivieren, um sich den Zugriff auf diese Technologie zu sichern und technische, rechtliche und standardisierungsbezogene Hürden zu überwinden. Wichtig sind auch die Verfolgung einer geeigneten Methodik und die Einhaltung von Standards beim Projektmanagement, um Marktrisiken zu vermeiden. Diese leistungsstarke Kombination aus Chipkarten, PKI und Biometrie wird zu mehr Optimismus für die Erfüllung der Sicherheitswünsche der Verbraucher führen.

Kontakt:

DIMITRIADIS, Christos

Expertnet SA
Head of Biometrics Department
244 Kifisias & 1 Achilleos st
15231
Athens
GREECE
Tel: +30-210-6785000
Fax: +30-210-6785008
E-Mail: Christos.Dimitriadis@expertnet.net.gr

| ctm
Weitere Informationen:
http://dbs.cordis.lu/fep-cgi/srchidadb?ACTION=D&SESSION=&DOC=1&RCN=EN_RCN:1181&CALLER=OFFR_TM_DE&TBL=DE_OFFR

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