Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tool für das Atommüll-Management

18.06.2003


Eine Software, die ursprünglich für die Lösung von gekoppelten thermo-hydromechanischen Problemen in geologischen Medien konzipiert war, wurde jetzt für die Simulation und Prädiktion der Verhältnisse von radioaktiven Abfällen nach der Endlagerung modifiziert und weiter entwickelt.



Für eine sichere Entsorgung von radioaktivem Abfall müssen vielfältige wissenschaftliche und technische Faktoren berücksichtigt werden, die mit möglichen Auswirkungen auf die Biosphäre sowie mit ethischen Grundprinzipien, die die Erwartungen der Gesellschaft widerspiegeln, in Zusammenhang stehen. Die Computer- und Softwaretechnologien stehen zwar in keinem direkten Zusammenhang mit diesen Aspekten, haben aber sehr nützliche Hilfsmittel für die Erstellung von Analysen, Simulationen und Vorhersagen zu bieten.



Mit den Projekten "Prototype Repository" und RESEAL II sollte die integrierte Funktion der Endlager-Komponenten demonstriert und eine umfassende Referenz für Vergleiche mit beiden Modellen und Annahmen geschaffen werden. Beide Projekte basierten auf Modellen, die aufgestellt wurden, um entweder die Endlagerungsbedingungen zu simulieren oder die Ergebnisse aus durchgeführten Experimenten zu interpretieren. Die Modelle, die unter Verwendung der Software CODE-BRIGHT entwickelt wurden, waren Finite-Elemente-Programme für die Lösung von gekoppelten thermo-hydromechanischen Problemen in geologischen Medien.

Obwohl CODE-BRIGHT schon vorher zu ähnlichen Zwecken eingesetzt worden war, waren für die Erfüllung der Anforderungen aus diesem Projekt einige Neuentwicklungen und Modifikationen nötig. Mit diesen Modifikationen wurden den speziellen Verfüllmaterial-Eigenschaften und den Grenzflächenverhältnissen des Problems sowie bestimmten Besonderheiten wie z.B. der hohen Salzkonzentration im Grundwasser Rechnung getragen.

Das Programm erwies sich als geeignet für Anwendungsfälle, in denen Bedingungen wie z.B. die Wechselwirkungen zwischen Fels und Verfüllmaterial, Gas- und Wasserströmungen durch poröses Material oder die hydromechanische Kopplung zu berücksichtigen sind.

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.sckcen.be

Weitere Berichte zu: Atommüll-Management CODE-BRIGHT Modifikationen Simulation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne
20.07.2018 | Universität Rostock

nachricht Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation
13.07.2018 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics