Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nutzung von Galileo-Anwendungen leicht gemacht

17.04.2008
Die Darmstädter INI-Novation GmbH ist eine von elf internationalen Organisationen, die seit Anfang 2008 als gleichwertige Partner am Projekt KIS4SAT arbeiten, um die Entwicklung der Satellitenanwendungen voranzutreiben. Sie unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen im Bereich der Entwicklung von Galileo-Anwendungen.

Fernsehen, Kommunikation, Ortsbestimmung, Wettervorhersagen, Routenplanung und Navigation - all diese inzwischen alltäglichen Anwendungen verdanken wir dem heutigen Stand der Satellitentechnik. An innovativen Ideen für den Satelliteneinsatz mangelt es nicht und das Potential der Raumflugkörper ist noch lange nicht ausgeschöpft.

Doch obwohl einige im Bereich der Satellitenentwicklung tätige kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in den vergangenen Jahren ein großes Wachstum verzeichnen konnten, haben die meisten KMU in diesem Segment Schwierigkeiten, ihre Innovationen am Markt zu etablieren und konkurrenzfähig zu bleiben. Um ambitionierte Unternehmen in diesem Segment zu unterstützen, gab Europe Innova, eine Initiative der Europäischen Kommission, jetzt den Startschuss für das Projekt KIS4SAT.

Die Europäische Innovationsplattform für wissensintensive Dienstleistungen im Bereich der Satellitenanwendungen KIS4SAT (European Innovation Platform for Knowledge Intensive Services in the Satellite Downstream Application Sector) beruht auf jahrelanger Erfahrung vorangegangener Projekte. Sie ist ausgerichtet auf die spezifischen wirtschaftlichen Bedürfnisse und Nutzen von KMU, die Satellitenanwendungen entwickeln - von Satellitenkommunikation und Navigationssystemen bis hin zu Standortbestimmungen durch Geoinformationen.

Das Projekt zielt auf die Bereitstellung von Support Packages für Wachstumsunternehmen und auf die Netzwerkförderung im Sektor von Downstream-Satellitenanwendungen.

EBN, das Europäische Netzwerk der Business & Innovation Center, koordiniert das internationale Konsortium des auf drei Jahre angesetzten Projekts. Unter den Projektpartnern sind neben europaweiten Business & Innovation Centern auch Beratungsinstitute und -netzwerke, darunter auch die INI-Novation GmbH. Das Spin-off der INI-GraphicsNet Stiftung spezialisiert sich auf Technologietransfers sowie Vermarktung und Kommerzialisierung von innovativen Technologien.

Im Rahmen des Projekts analysiert die INI-Novation GmbH vorhandene wie auch fehlende Management-Kompetenzen der KMU und die auf dem Markt angebotenen Qualifizierungsprogramme. Sie spricht Empfehlungen über die Entwicklung von neuen Qualifizierungsmaßnahmen aus oder übernimmt selbst Design und Entwicklung von bedarfsorientierten Qualifizierungsprogrammen für kleine und mittelständische Unternehmen.

Auf der Basis der KIS4SAT-Innovationsplattform bewerten die Konsortiumsmitglieder aus sechs europäischen Ländern die spezifischen Instrumente der Verwertung wissensintensiver Dienstleistungen im Satellitenanwendungssegment und erarbeiten Richtlinien und Strategien für die Europäische Kommission im Laufe des Projekts.

Weitere Informationen zum Projekt KIS4SAT und zur
INI-Novation GmbH erhalten Sie bei
Veneta Ivanova
Geschäftsführerin der INI-Novation GmbH
Rundeturmstraße 10
64283 Darmstadt
Telefon: (06151) 155 603
E-Mail: veneta.ivanova@ini-novation.com

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.inigraphics.net
http://www.inigraphics.net/press/releases

Weitere Berichte zu: INI-Novation KIS4SAT KMU Satellitenanwendung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Keine Chance mehr für Datenkraken
16.05.2019 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Nach Meltdown und Spectre: TU Graz-Forscher entdecken neue Sicherheitslücken
15.05.2019 | Technische Universität Graz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quanten-Cloud-Computing mit Selbstcheck

Mit einem Quanten-Coprozessor in der Cloud stoßen Innsbrucker Physiker die Tür zur Simulation von bisher kaum lösbaren Fragestellungen in der Chemie, Materialforschung oder Hochenergiephysik weit auf. Die Forschungsgruppen um Rainer Blatt und Peter Zoller berichten in der Fachzeitschrift Nature, wie sie Phänomene der Teilchenphysik auf 20 Quantenbits simuliert haben und wie der Quantensimulator das Ergebnis erstmals selbständig überprüft hat.

Aktuell beschäftigen sich viele Wissenschaftler mit der Frage, wie die „Quantenüberlegenheit“ auf heute schon verfügbarer Hardware genutzt werden kann.

Im Focus: Self-repairing batteries

UTokyo engineers develop a way to create high-capacity long-life batteries

Engineers at the University of Tokyo continually pioneer new ways to improve battery technology. Professor Atsuo Yamada and his team recently developed a...

Im Focus: Quantum Cloud Computing with Self-Check

With a quantum coprocessor in the cloud, physicists from Innsbruck, Austria, open the door to the simulation of previously unsolvable problems in chemistry, materials research or high-energy physics. The research groups led by Rainer Blatt and Peter Zoller report in the journal Nature how they simulated particle physics phenomena on 20 quantum bits and how the quantum simulator self-verified the result for the first time.

Many scientists are currently working on investigating how quantum advantage can be exploited on hardware already available today. Three years ago, physicists...

Im Focus: Accelerating quantum technologies with materials processing at the atomic scale

'Quantum technologies' utilise the unique phenomena of quantum superposition and entanglement to encode and process information, with potentially profound benefits to a wide range of information technologies from communications to sensing and computing.

However a major challenge in developing these technologies is that the quantum phenomena are very fragile, and only a handful of physical systems have been...

Im Focus: A step towards probabilistic computing

Working group led by physicist Professor Ulrich Nowak at the University of Konstanz, in collaboration with a team of physicists from Johannes Gutenberg University Mainz, demonstrates how skyrmions can be used for the computer concepts of the future

When it comes to performing a calculation destined to arrive at an exact result, humans are hopelessly inferior to the computer. In other areas, humans are...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

MS Wissenschaft startet Deutschlandtour mit Fraunhofer-KI an Bord

17.05.2019 | Veranstaltungen

Wie sicher ist autonomes Fahren?

16.05.2019 | Veranstaltungen

Chemie – das gemeinsame Element

16.05.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Integrierte Zuckermoleküle schonen Zellkulturen

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Erstmals Einsatz von gefäßschützendem Antikörper bei kardiogenem Schock

17.05.2019 | Biowissenschaften Chemie

Additive Maschinen lernen Superlegierungen kennen

17.05.2019 | Maschinenbau

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics