Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens rüstet größtes Rechenzentrum der Deutschen Telekom aus

24.03.2014

Die Siemens-Division Low and Medium Voltage rüstet ein neues Rechenzentrum der Deutschen Telekom in Biere mit Stromverteilungstechnik aus.

Auch für das bereits bestehende Zwillingsrechenzentrum in Magdeburg liefert Siemens Stromverteilungstechnik. Der Auftrag umfasst die Lieferung von Mittel- und Niederspanungsschaltanlagen, der Transformatoren, der Gebäudeleittechnik sowie der Stromschienenverteiler.

Die sichere Stromversorgung und -verteilung ist entscheidet für die höchste Verfügbarkeit der Anlagen. Mit einer Serverstandfläche von mehr als 5.600 Quadratmetern und einem Leistungsbedarf von rund 120 Megavoltampere (MVA) soll das Rechenzentrum in Biere nach Abschluss aller Ausbaustufen eines der größten in Deutschland werden. Die Inbetriebnahme ist für das Frühjahr 2014 geplant.

Das Rechenzentrum in Biere, 30 Kilometer südlich von Magdeburg, wird von einer Unternehmensgruppe errichtet. T-Systems, ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom, wird das Rechenzentrum nach Fertigstellung anmieten und regelmäßig modernisieren. Der Neubau soll gemeinsam mit einem schon bestehenden Rechenzentrum in Magdeburg ein Zwillingsrechenzentrum bilden.

Alle Dateien und Programme, insbesondere für Cloud-Anwendungen, werden so parallel gesichert. Dies erhöht die Ausfallsicherheit, denn sollte ein Rechenzentrum ausfallen, springt das Zwillingsrechenzentrum sofort ein. An beiden Standorten wird nach Fertigstellung eine Gebäudebruttogeschoßfläche von nahezu acht Fußballfeldern, inkl. der IT-Flächen für die Rechentechnik, zur Verfügung stehen. Der Leistungsbedarf eines Rechenzentrums entspricht dem einer Kleinstadt.

Für die durchgängige und sichere Stromverteilung der Rechenzentren liefert Siemens eine 30kV- gasisolierte Mittelspannungsschaltanlage vom Typ NXPLUS mit acht Feldern sowie 20/10kV- gasisolierte Mittelspannungsanlagen vom Typ NXPLUS C mit insgesamt 78 Feldern inklusive der Schutztechnik.

Neben den 18 Geafol-Transformatoren (je 2500 kVA) liefert Siemens das Stromschienenverteiler-System vom Typ Sivacon 8PS. Die Stromschienen haben insgesamt eine Länge von 4200 Metern. Die Niederspannungsanlagen (540 Felder) vom Typ Sivacon liefert der Siemens Franchise-Partner ESA Grimma.

Eine Stromunterbrechung von bereits mehr als 10 Millisekunden kann in Rechenzentren zu massiven Störungen der Systeme führen. Siemens Stromverteilungsanlagen sind speziell auf die hohen Anforderungen für Rechenzentren ausgelegt.

Sie erfüllen höchste Sicherheits- und Effizienzstandards. Der Einsatz von Stromschienen eignet sich aufgrund ihrer Bauart besonders gut für Rechenzentren, da sie besonders robust und platzsparend sind und gegenüber Kabeln eine geringere Brandlast aufweisen. Bei Erweiterungen der Rechenzentren können die Schienen problemlos erweitert werden, die Anschlüsse flexibel und aufwandsarm variiert werden.

Die weltweit rasante Zunahme von IT-gestützten Geschäftsprozessen produziert riesige Datenmengen, für deren Verarbeitung immer mehr Speicherplatz und Serverflächen nötig sind. Rechenzentren auf der ganzen Welt bieten diesen Speicherplatz und stellen ihn als "Cloud" zur Verfügung. Beim Cloud Computing sind Dateien oder Anwendungen nicht mehr auf einem festen Rechner gespeichert, sondern befinden sich auf Servern in Rechenzentren und können weltweit abgerufen werden.

Grundvoraussetzung für den Betrieb von Rechenzentren und den darin befindlichen Servern, Netzwerkkomponenten und Datenleitungen ist die Versorgung mit elektrischer Energie. Nicht nur für die IT muss elektrische Energie zuverlässig zur Verfügung stehen, sondern auch für Infrastrukturaufgaben wie Kühlung und Klimatisierung, Brandüberwachung und -bekämpfung, Sicherheit und Kontrolle, Beleuchtung, Aufzuge, Antriebe oder Motoren.

Siemens auf der Light + Building: www.siemens.com/light-building

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige und intelligente Infrastruktur-Technologien. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, Energieverteilung, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Smart Grid und Rail Systems zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/infrastructure-cities

Die Siemens-Division Low and Medium Voltage (Erlangen) bedient das komplette Produkt-, System- und Lösungsgeschäft für die zuverlässige Energieverteilung und -versorgung auf der Niederspannungs- und Mittelspannungsebene. Das Portfolio umfasst Schaltanlagen und Schienenverteiler-Systeme, Stromversorgungslösungen, Installationsverteiler, Schutz-, Schalt-, Mess- und Überwachungsgeräte sowie Energiespeicher für die Integration erneuerbarer Energien in das Netz. Kommunikationsfähige Softwaretools, die die Energieverteilungsanlagen an die Gebäude- oder Industrieautomation anbinden, ergänzen die Systeme. Low and Medium Voltage sichert die effiziente Energieversorgung für Stromnetze, Infrastruktur, Gebäude und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/low-medium-voltage

Reference Number: ICLMV20140302d

Ansprechpartner

Herr Heiko Jahr
Division Low and Medium Voltage

Siemens AG

Freyeslebenstr. 1

91058  Erlangen

Tel: +49 (9131) 7-29575

Heiko Jahr | Siemens Infrastructure & Cities Sector

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Auf dem Weg zu neuen Leistungstransistoren
11.07.2018 | Paul Scherrer Institut (PSI)

nachricht Erneuerbarer Kraftstoff aus der Kläranlage
10.07.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Im Focus: Magnetic vortices: Two independent magnetic skyrmion phases discovered in a single material

For the first time a team of researchers have discovered two different phases of magnetic skyrmions in a single material. Physicists of the Technical Universities of Munich and Dresden and the University of Cologne can now better study and understand the properties of these magnetic structures, which are important for both basic research and applications.

Whirlpools are an everyday experience in a bath tub: When the water is drained a circular vortex is formed. Typically, such whirls are rather stable. Similar...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinelles Lernen: Neue Methode ermöglicht genaue Extrapolation

13.07.2018 | Informationstechnologie

Fachhochschule Südwestfalen entwickelt innovative Zinklamellenbeschichtung

13.07.2018 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics