Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energieeffizienz im Büro - Aus drei mach eins: Effiziente Multifunktionsgeräte senken die Stromkosten

01.12.2006
Unternehmen können den Stromverbrauch in ihren Büros erheblich senken, wenn statt zahlreicher einzelner Bürogeräte wenige energieeffiziente Multifunktionsgeräte verwendet werden.

Ersetzt ein Unternehmen jeweils einen durchschnittlichen Arbeitsplatzdrucker und einen Scanner oder ein Faxgerät durch ein effizientes Mehrzweckgerät, das deren Funktionen in einem Gerät vereint, kann es die Stromkosten um rund 90 Prozent reduzieren. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt Unternehmen daher, bei der Beschaffung neuer Bürogeräte auch die Betriebskosten im Blick zu behalten und sich für den Kauf energieeffizienter Multifunktionsgeräte zu entscheiden.

Wesentlichen Einfluss auf die Stromkosten von Druckern und Scannern aber auch von Fax- und Multifunktionsgeräten hat der Bereitschaftszustand (Stand-by)der Geräte. 'Intelligente' Modelle gehen schnell in einen sehr verbrauchsarmen Energiesparmodus über und sparen dadurch viel Strom. Ein Unternehmen, das ältere Arbeitsplatzdrucker und Scanner gegen ein besonders wirtschaftliches Multifunktionsgerät austauscht, senkt seine Stromkosten daher in zweifacher Hinsicht: Es vermeidet die Stromkosten der ersetzten Geräte im Bereitschaftszustand und spart durch den geringen Stand-by-Stromverbrauch des effizienten Multifunktionsgeräts zusätzlich. Beispielsweise hat ein marktverfügbares effizientes Multifunktionsgerät im Energiesparmodus eine Leistungsaufnahme von etwa 1,5 Watt. Ein durchschnittlicher Tintenstrahldrucker und ein durchschnittlicher Scanner verbrauchen dagegen in Betriebsbereitschaft mehr als neunmal so viel Energie, während sie auf einen Auftrag warten.* Ersetzt das Mehrzweckgerät im Büro außerdem ein Faxgerät, steigt die Energieeffizienz nochmals.

Unterstützung bei der Beschaffung energieeffizienter Bürogeräte bietet die Internetseite www.office-topten.de der dena. Hier kann in einer Datenbank nach effizienten Multifunktionsgeräte gesucht werden, die den Unternehmensanforderungen entsprechen. Die 'Office TopTen'-Datenbank beinhaltet darüber hinaus energieeffiziente Computer, Monitore, Kopierer, Drucker, Scanner und Faxgeräte sowie einem umfangreichen Ratgeber zur Energieeffizienz von Bürogeräten.

'Office TopTen' ist Teil der dena-Kampagne "Effiziente Stromnutzung im Dienstleistungssektor" im Rahmen der bundesweiten Initiative EnergieEffizienz, die von der dena und den Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft - E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE Energy AG sowie Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert wird.

* Leistungsaufnahme in Betriebsbereitschaft: durchschnittlicher Tintenstrahldrucker 8 Watt; durchschnittlicher Scanner 6 Watt

Stella Matsoukas | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dena.de

Weitere Berichte zu: Bürogerät Effizient Faxgerät Multifunktionsgerät Scanner Stromkosten

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht Optimierungspotenziale bei Kaminöfen
21.09.2018 | Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ)

nachricht Using hydrogen, methane and methanol to reduce CO2 emissions
19.09.2018 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics