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Video-Monitoring im Rechenzentrum - Sehen heißt: Wissen, was läuft

13.02.2007
Die durchgängige IT-Infrastrukturlösung RimatriX5 von Rittal gewährt auf der CeBIT 2007 erstmals neue Einblicke ins Rechenzentrum oder Rack. Das neue Video-Monitoring System verbindet digitale Netzwerk-Kamera und das Überwachungssystem CMC-TC von Rittal zu einer Einheit für mehr Sicherheit.

Die Sicherheitsanforderungen im Rechenzentrum steigen permanent, weil auch die Abhängigkeiten der Unternehmen von der IT steigen. Was liegt also näher, als die IT-Installationen auch optisch unter Kontrolle zu behalten?

Versucht jemand, ein wichtiges IT-Rack zu öffnen – egal ob berechtigt mit dem entsprechenden Code oder unberechtigt – startet das neue Video-Monitoring System von Rittal seine Aufzeichnungen mit bewegten Bildern. Genau hier liegt der entscheidende Vorteil der innovativen Rittal Lösung: Sie verbindet eine kompakte Netzwerkkamera mit der bewährten Überwachungslösung CMC-TC. Jedes Ereignis, das von den Sensoren innerhalb des CMC-TC Netzes erfasst wird, ist möglicher Impulsgeber für eine Videoaufzeichnung.

Beispielsweise das Öffnen der Türen, steigende Temperaturen, Feuchtigkeit, Rauch oder auch das Rittal Brandfrüherkennungs­system können die Aufzeichnung starten. Durch eine hinterlegte Mustererkennung eignet sich das Video-Monitoring System darüber hinaus als Bewegungsmelder mit Aufnahmefunktion, sobald jemand den Raum betritt.

Überblick durch Plug & Play Kameras

Die Netzwerk-Videokameras von Rittal passen mit ihren kompakten Abmessungen sowohl ins Rack als auch an jeden anderen Platz im Rechenzentrum oder im Gebäude, denn sie sind im Netzwerk universell einsetzbar. Für einen guten Überblick eignet sich besonders die einfache Montage auf einer Rackreihe mit dem mitgelieferten Magnetfuß. Alternativ liegt ein Schraubsockel bei. Die Stromversorgung ist über das Netzwerk möglich (Power over Ethernet) und spart dadurch weitere Kabel.

Im Standby-Betrieb lässt sich die Kamera so konfigurieren, dass nur sehr wenige Frames – Bilder – pro Sekunden aufgenommen werden, um den Netzwerkverkehr nicht mit großen Datenmengen zu belasten. Diese Bilder werden in einem so genannten Ringpuffer gespeichert, bei dem jeweils ein neues Bild das älteste löscht. Durch diese Technik lasst sich nach Start einer Aufzeichnung, beispielsweise durch Öffnen eines Racks, auch die „Vorgeschichte“ dokumentieren. Alle Bilder werden in den Formaten motion jpeg oder mpeg4 auf einem Massenspeicher im Netz abgelegt.

Um die Videosequenzen anzusehen, liefert Rittal seine kostenlose Software RiWatchIT in einer Video Edition für das Video-Monitoring mit. An einer zentralen Konsole werden Verknüpfungen mit Ereignissen aus dem Überwachungssystem CMC-TC erstellt.

Rittal berücksichtigt bei seiner Videoüberwachung die besonders hohen Anforderungen des deutschen Rechtsraumes hinsichtlich Recht am eigenen Bild. Die Bilder werden auf Wunsch verschlüsselt gespeichert. Sie können nur nach dem 4-Augen-Prinzip angesehen werden. Zwei berechtigte Personen müssen sich gleichzeitig an der Konsole mit ihren Passwörtern anmelden, um die Wiedergabe zu starten. Für die Videoüberwachung bietet Rittal zwei Kameramodelle an. Die günstigere Variante verfügt über eine Auflösung von 640 x 480 Pixel, die zweite bietet eine Auflösung von 1,3 Megapixel und gestattet durch einen Wechsel des Objektivs die Wahl unterschiedlicher Zoomfaktoren.

Hans-Robert Koch | Rittal GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.rittal.de
http://www.faszination-zukunft.com
http://www.rimatrix5.de

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