Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Global Player der Krebsforschung

28.07.2004


Deutsches Krebsforschungszentrum gründet Alumni-Verein



Um die Kontakte und wissenschaftlichen Kooperationen zwischen derzeitigen und ehemaligen Mitarbeitern auch über einen Forschungsaufenthalt hinaus aufrecht zu erhalten, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum den Verein "Alumni Deutsches Krebsforschungszentrum e.V." gegründet. Ein vorrangiges Anliegen des Vereins ist es, Mittel einzuwerben, um junge Wissenschaftler bei Forschungsaufenthalten und der Anbahnung von Kooperationen zu unterstützen. Darüber hinaus ist geplant, in anderen Ländern lokale Alumni-Clubs zu etablieren.



Beim Stichwort "Global Player" denken viele an multinationale Konzerne und Manager, die auf der Suche nach neuen Absatzmärkten um die Welt jetten. Aber auch wissenschaftliche Erkenntnisse kommen in den seltensten Fällen aus dem stillen Kämmerlein. Viele Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums betätigen sich schon lange als Global Player, sie knüpfen Kontakte zu Kollegen aus aller Welt und schließen sich zu internationalen Teams zusammen. So sind im Krebsforschungszentrum in wechselnder Besetzung ständig um die 45 ausländische Gastwissenschaftler tätig. Kürzlich fand im Krebsforschungszentrum das erste Alumnitreffen statt, das gleichzeitig den Auftakt zur diesjährigen 40-Jahr-Feier des Zentrums bildete. 150 Teilnehmer, darunter Forscher aus China, den USA und Europa, kamen zusammen, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich über die derzeitigen wissenschaftlichen Schwerpunkte des Krebsforschungszentrums zu informieren. Das Alumniprogramm des Krebsforschungszentrums wurde auf Initiative von Professor Peter Bannasch ins Leben gerufen, der zum Vorstandsvorsitzenden des neu gegründeten Vereins gewählt wurde. Zur Seite stehen ihm die Vorstandsmitglieder Professor Otmar Wiestler, Wissenschaftlicher Stiftungsvorstand des Krebsforschungszentrums, Ministerialrat a.D. Dr. Konrad Buschbeck, langjähriges früheres Mitglied des Kuratoriums des Krebsforschungszentrums, und Elfriede Mang vom Alumni-Sekretariat. Der nächste Alumnitag in Heidelberg soll in zwei Jahren stattfinden. Zwischen den großen Treffen in Heidelberg sind kleinere Veranstaltungen im Ausland geplant. Sie werden die Global Player der Krebsforschung in verschiedenen Ländern, zunächst voraussichtlich in China und in Polen, zusammenführen.

Dr. Julia Rautenstrauch | idw
Weitere Informationen:
http://www.dkfz.de

Weitere Berichte zu: Forschungsaufenthalt Krebsforschung Player

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Biowissenschaften Chemie:

nachricht Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen
20.07.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

nachricht Erwiesen: Mücken können tropisches Chikungunya-Virus auch bei niedrigen Temperaturen verbreiten
20.07.2018 | Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Biowissenschaften Chemie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics