Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studierende entwickeln seriennahes Fahrzeug "NIOS"

12.04.2010
Zahlreiche Besucher bestaunen "NIOS" als Weltpremiere bei der AMI 2010 in Leipzig

Neben Automobilherstellern wie Audi, BMW, Ford und VW präsentieren auch Studierende der Hochschule Merseburg (FH), der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und der TU Chemnitz als Team Hydrokultur mit dem Urban Concept Car "NIOS" eine Weltpremiere auf der 20. Auto Mobil International in Leipzig.


NIOS - Weltpremiere auf der AMI
Foto: Katharina Wilsdorf


Besucher bestaunen seriennahes Fahrzeug
Foto: Katharina Wilsdorf

Bei der Entwicklung des NIOS standen für die Studierenden zwei Kriterien im Mittelpunkt: das Reglement des Shell Eco-marathons und der konstruktive Einsatz ökologisch vertretbarer Materialien im Fahrzeugbau. Der Einfluss des Reglements spiegelt sich in der seriennahen Anmutung des Autos wider. Darüber hinaus war es das Ziel, Wege der Gestaltung zu finden, die es ermöglichen, die verwendeten Materialien und das Konstruktionsprinzip sichtbar zu präsentieren. Die Grundstruktur bildet eine Holzrahmenkonstruktion, die sich schützend um die Fahrgastzelle legt. Das auffälligste Detail sind die beiden Holzellipsen, die sowohl die Türrahmen darstellen als auch einen Überrollschutz bieten.

Das Wettbewerbsfahrzeug orientiert sich trotz seiner klaren Auslegung für den Wettbewerb an Maßstäben aus dem realen Straßenverkehr. Es bietet für zwei Insassen und deren Gepäck ausreichend Platz. Auch die Übersichtlichkeit kommt nicht zu kurz: Die großen, transparenten Türen lassen eine gute Rundumsicht für den Fahrer zu. Durch den Brennstoffzellen-Antrieb und den großflächigen Einsatz nativer Werkstoffe ist das Fahrzeug ein echtes Öko-Auto.

Die Teammitglieder aus der Hochschule Merseburg (FH) begleiten das Projekt seit Beginn durch Ingenieursleistungen und betriebswirtschaftliche Expertise. Die Aufgaben bestehen in der Entwicklung und Konstruktion der Fahrwerks- und Motorkomponenten in Verbindung mit dem Design des Fahrzeuges. Dabei fließen die Ideen von Nachhaltigkeit und Ökologie permanent ein und richten die Marketingstrategien des Projektes aus.

Interessenten können noch bis zum 18. April 2010 das Fahrzeug auf der Automobil International 2010 in Leipzig in Halle 3 Stand D42 kennenlernen

Katharina Wilsdorf | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-merseburg.de
http://www.projekt-hydrokultur.de
http://www.ami-leipzig.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Automotive:

nachricht Tote Winkel ade: Virtual Reality macht das Cockpit transparent
18.02.2019 | Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

nachricht Wichtige Schritte auf dem Weg zum automatisierten Fahren
29.03.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Automotive >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Jet/Hüllen-Rätsel in Gravitationswellenereignis gelöst

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Astronomen des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie hat Radioteleskope auf fünf Kontinenten miteinander verknüpft, um das Vorhandensein eines stark gebündelten Materiestrahls, eines sogenannten Jets zu beweisen, der vom Überrest des bisher einzigen bekannten Gravitationswellenereignisses ausgeht, bei dem zwei Neutronensterne miteinander verschmolzen. Bei den Beobachtungen im weltweiten Netzwerk spielte das 100-m-Radioteleskop in Effelsberg eine wichtige Rolle.

Im August 2017 wurde zum ersten Mal die Verschmelzung zweier sehr kompakter Sternüberreste, sogenannter Neutronensterne, beobachtet, deren vorhergehende...

Im Focus: (Re)solving the jet/cocoon riddle of a gravitational wave event

An international research team including astronomers from the Max Planck Institute for Radio Astronomy in Bonn, Germany, has combined radio telescopes from five continents to prove the existence of a narrow stream of material, a so-called jet, emerging from the only gravitational wave event involving two neutron stars observed so far. With its high sensitivity and excellent performance, the 100-m radio telescope in Effelsberg played an important role in the observations.

In August 2017, two neutron stars were observed colliding, producing gravitational waves that were detected by the American LIGO and European Virgo detectors....

Im Focus: Materialdesign in 3D: vom Molekül bis zur Makrostruktur

Mit additiven Verfahren wie dem 3D-Druck lässt sich nahezu jede beliebige Struktur umsetzen – sogar im Nanobereich. Diese können, je nach verwendeter „Tinte“, die unterschiedlichsten Funktionen erfüllen: von hybriden optischen Chips bis zu Biogerüsten für Zellgewebe. Im gemeinsamen Exzellenzcluster „3D Matter Made to Order” wollen Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Heidelberg die dreidimensionale additive Fertigung auf die nächste Stufe heben: Ziel ist die Entwicklung neuer Technologien, die einen flexiblen, digitalen Druck ermöglichen, der mit Tischgeräten Strukturen von der molekularen bis zur makroskopischen Ebene umsetzen kann.

„Der 3D-Druck bietet gerade im Mikro- und Nanobereich enorme Möglichkeiten. Die Herausforderungen, um diese zu erschließen, sind jedoch ebenso gewaltig“, sagt...

Im Focus: Diamanten, die besten Freunde der Quantenwissenschaft - Quantenzustand in Diamanten gemessen

Mithilfe von Kunstdiamanten gelang einem internationalen Forscherteam ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Hightech-Anwendung von Quantentechnologie: Erstmals konnten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Quantenzustand eines einzelnen Qubits in Diamanten elektrisch zu messen. Ein Qubit gilt als die Grundeinheit der Quanteninformation. Die Ergebnisse der Studie, die von der Universität Ulm koordiniert wurde, erschienen jüngst in der renommierten Fachzeitschrift Science.

Die Quantentechnologie gilt als die Technologie der Zukunft. Die wesentlichen Bausteine für Quantengeräte sind Qubits, die viel mehr Informationen verarbeiten...

Im Focus: Wasser ist homogener als gedacht

Um die bekannten Anomalien in Wasser zu erklären, gehen manche Forscher davon aus, dass Wasser auch bei Umgebungsbedingungen aus einer Mischung von zwei Phasen besteht. Neue röntgenspektroskopische Analysen an BESSY II, der ESRF und der Swiss Light Source zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Bei Raumtemperatur und normalem Druck bilden die Wassermoleküle ein fluktuierendes Netz mit durchschnittlich je 1,74 ± 2.1% Donator- und Akzeptor-Wasserstoffbrückenbindungen pro Molekül, die eine tetrahedrische Koordination zwischen nächsten Nachbarn ermöglichen.

Wasser ist das „Element“ des Lebens, die meisten biologischen Prozesse sind auf Wasser angewiesen. Dennoch gibt Wasser noch immer Rätsel auf. So dehnt es sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Mobile World Congress: Bundesamt für Strahlenschutz rät zu Handys mit geringem SAR-Wert

22.02.2019 | Veranstaltungen

Unendliche Weiten: Geophysiker nehmen den Weltraum ins Visier

21.02.2019 | Veranstaltungen

Tagung rund um zuverlässige Verbindungen

20.02.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Der Zeit atomarer Vorgänge auf der Spur

22.02.2019 | Physik Astronomie

Wie Korallenlarven sesshaft werden

22.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Ökologische Holz-Hybridbauweisen für den Geschossbau

22.02.2019 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics