Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Laser erhöhen die Flexibilität

26.10.2000


Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat innovative handgeführte Lasersysteme entwickelt. Diese mobile Systeme eignen sich für Schneid- oder Schweißanwendungen und steigern die Flexibilität bei der
Lasermaterialbearbeitung.

Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat mobile Lasersysteme entwickelt, die bezüglich des Einsatzortes fast keine Grenzen kennen. Diese Systeme sind beweglich und äußerst flexibel im Unterschied zu einem herkömmlichen stationären Laserbearbeitungssystem, bei dem das zu bearbeitende Material zur Laseranlage gebracht werden muss. Besonders in der Montage und in der Demontage (z. B. von Kraft- oder Chemieanlagen) ist es aber erforderlich, dass mobile Laser verfügbar sind.
Mit diesen neuartigen Lasersystemen ist es möglich, die Laserbearbeitung buchstäblich in die Hand zu nehmen. Diese Systeme können entweder für das Laserschneiden oder für das Laserschweißen eingesetzt werden. Im Aussehen ähnlich einer Bohrmaschine, kennen diese Bearbeitungsköpfe praktisch keine Grenzen und können auf Baustellen, in der Demontage von Fabriken und Anlagen oder überall in einer Werkstatt eingesetzt werden. Auch für große Teile, die nicht unter eine herkömmliche Laseranlage passen, sind diese Systeme hervorragend geeignet. Vor allem ist bei diesen Systemen eine aufwendige Programmierung nicht notwendig.
Der Betreiber hält den Laserbearbeitungskopf einfach in der Hand. Der mobile ’Bearbeitungskopf’ ist über einen Lichtwellenleiter mit einem transportablen Nd:YAG-Laser verbunden, der in weiter Entfernung stehen kann. Die Bearbeitung des Materials erfolgt direkt an Ort und Stelle, flexibel und beweglich. Über entsprechende Einrichtungen sind der Vorschub und die Laserleistung regelbar.
Die "Mobillaser" verfügen über verschiedene Sicherheitseinrichtungen, die den unkontrollierten Austritt der Laserstrahlung verhindern. Auch die Absaugung von Emissionen ist mit diesen Systemen möglich. Die Arbeit mit den handgeführten Lasersystemen unterliegen ansonsten den selben Regelungen wie andere Lasersysteme dieser Leistungsklasse.
Die Forschungsarbeiten werden von der Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V., dem BMBF und dem Land Niedersachsen unterstützt.

Für mehr Information:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Dipl.-Ing. Olaf Berend
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-483
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: be@lzh.de
http://www.lzh.de

Michael Botts | idw

Weitere Berichte zu: Demontage Flexibilität LZH Laseranlage Lasersystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Metallisches Fused Filament Fabrication - Neues Verfahren zum metallischen 3D-Druck
12.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM

nachricht Mit dem Laser durchs Gestein: Verfahren für Bohrungen in großer Tiefe senkt Kosten der Geothermie
11.10.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz