Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Tintenstrahldrucker für spezielle Medien

18.06.2003


Ein italienisches KMU hat in Kooperation mit einer Forschungsgruppe der Universität Bologna einen außergewöhnlichen Tintenstrahldrucker entwickelt, mit dem auch unkonventionelle Oberflächen unterschiedlicher Dicke bedruckt werden können. Die leicht für individuelle Bedürfnisse konfigurierbare Technologie, die mit umweltfreundlichen Tinten arbeitet, ermöglicht die Übertragung von qualitativ hochwertigen Bildern auf so unterschiedliche Oberflächen wie Glas, Keramik und Holz.



Tintenstrahldrucker arbeiten nach einer Technologie, die zum Drucken von qualitativ hochwertigen Bildern in vielen Büro- und Foto-Anwendungen am häufigsten angewandt wird. Diese Technologie, die sich rasant entwickelt, wurde um ein Verfahren erweitert, bei dem durch gezielte Ablenkung von Tintentröpfchen auch hoch spezialisierte Oberflächenbehandlungen in verschiedenen Industriezweigen möglich sind. Allerdings bergen solche Anwendungen gewissen Umweltrisiken, weil dabei toxische Lösungsmittel verwendet werden und die gedruckten Bilder in den meisten Fällen keine sonderliche Verschleißbeständigkeit und Reißfestigkeit aufweisen.



Ein privates Forschungsunternehmen hat jetzt mit dem TILJET einen speziellen Bubble-Jet-Drucker entwickelt, dessen Druckkopf das flexible Drucken auf Spezialmedien wie z.B. Glas, Keramik und Holz gestattet. Da der TILJET auch feste Oberflächen bedrucken kann, ist er problemlos für das Übertragen von Bildern auf Materialien unterschiedlicher Dicke umkonfigurierbar. Interessant dürfte auch die Möglichkeit zum Reproduzieren von qualitativ hochwertigen Bildern mit der bemerkenswerten Auflösung von 1200x1200dpi im A4-Druckformat auf Unterlagen mit einer Dicke von bis zu 7cm sein.

So lassen sich beliebige Abbildungen, Skizzen oder Bilder reproduzieren, die zuvor nach Bedarf gescannt und mit gängigen Bildbearbeitungs-Softwarepaketen aufbereitet wurden. Alle Druckprodukte können zu geringsten Kosten maßgeschneidert an die individuellen Anforderungen der Benutzer anpassen und sind durch spezielle Endbearbeitungsgänge und Beschichtungen dauerhaft gegen Kratzer, Verschleiß und Einreißen geschützt. Vor allem aber sind alle verwendeten Tinten ökologisch unbedenklich, da sie nicht toxisch und (durch anorganische Lösungsmittel) in hohem Maße biologisch abbaubar sind. Der Anbieter der Technologie ist an der Schließung von Lizenz- und/oder Fertigungsabkommen interessiert.

Kontakt:

ASTER - Agenzia per lo Sviluppo Tecnologico dell’Emilia Romagna
Via Gobetti 101
40129 Bologna BO, ITALY
Leda Bologni
Tel: +39-051-6398099
Fax: +39-051-6398131
Email: irene@aster.it

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.aster.it

Weitere Berichte zu: Drucken TILJET Tintenstrahldrucker

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Mitarbeiter der Hochschule Ulm entwickeln neue Methode zur Desinfektion von Kontaktlinsen
17.07.2017 | Hochschule Ulm

nachricht Form aus dem Vakuum: Tiefziehen von Dünnglas eröffnet neue Anwendungsfelder
07.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie