Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Plastik-Recycling bald ganz ohne Wasser möglich

08.01.2015

Jungunternehmen Ak Inovex verringert Energiekosten um 50 Prozent

Das mexikanische Start-up Ak Inovex hat eine neue Technologie entwickelt, durch die beim Recycling von Kunststoffen wie Styropor oder Polystyrol kein Wasser mehr erforderlich ist.


Plastikmüll: Recyling ist auch ohne Wasser möglich

(Foto: pixelio.de, A. Morlok)

"Mehr als 90 Prozent aller Plastikarten können mit der neuen Technologie verarbeitet werden", so Ak-Inovex-Gründer Marco Adame. Neben Wasser werden auch die Produktionskosten eingespart. Zudem können die Granulatkörner mit der neuen Methode um 50 Prozent verringert werden.

Das Vermeiden von Wasser und großer Temperaturunterschiede beim Recycling-Prozess hat immense Vorteile. Wegen der hygroskopischen Natur von Plastik musste das Material bislang mit einer Temperatur von 180 Grad Celsius erhitzt werden, um die Feuchtigkeit zu eliminieren. Danach musste es wieder mit großem Energieaufwand abgekühlt werden.

Wände kühlen statt Wasser

Mit dem neuen Verfahren lassen sich die Energiekosten um die Hälfte reduzieren. Außerdem sind die entstehenden Körner von besserer Qualität, was den Recycling-Prozess profitabler macht. Für alle drei Technologien, die dem Prozess zugrunde liegen, und die dafür sorgen, dass das Plastik mit speziellen Wänden gekühlt wird und die Plastikkörner geformt werden, wurden bereits Patente angemeldet.

Für das kommende Jahr wollen die findigen Recycling-Spezialisten von Ak Inovex ihre Geschäftsstrategie dahingehend weiterentwickeln, dass dem Prozess eine spezielle Art ökologischer Waschmaschine hinzugefügt wird, um die Operationskosten weiter zu reduzieren. Auf diese Weise würde am Ende auch die Umwelt massiv profitieren, so Adame abschließend.

Christian Sec | pressetext.redaktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Wie Brände die Tundra langfristig verändern
12.12.2017 | Gesellschaft für Ökologie e.V.

nachricht Mit Drohnen Wildschweinschäden schätzen
12.12.2017 | Gesellschaft für Ökologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Nanostrukturen steuern Wärmetransport: Bayreuther Forscher entdecken Verfahren zur Wärmeregulierung

Der Forschergruppe von Prof. Dr. Markus Retsch an der Universität Bayreuth ist es erstmals gelungen, die von der Temperatur abhängige Wärmeleitfähigkeit mit Hilfe von polymeren Materialien präzise zu steuern. In der Zeitschrift Science Advances werden diese fortschrittlichen, zunächst für Laboruntersuchungen hergestellten Funktionsmaterialien beschrieben. Die hiermit gewonnenen Erkenntnisse sind von großer Relevanz für die Entwicklung neuer Konzepte zur Wärmedämmung.

Von Schmetterlingsflügeln zu neuen Funktionsmaterialien

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Was für IT-Manager jetzt wichtig ist

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

30 Baufritz-Läufer beim 25. Erkheimer Nikolaus-Straßenlauf

14.12.2017 | Unternehmensmeldung

Mit allen Sinnen! - Sensoren im Automobil

14.12.2017 | Veranstaltungsnachrichten