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Pilotprojekt soll Textilindustrie in Marokko verbessern:

26.04.2002


BASF und UN-Organisationen wollen Färbereien ökoeffizienter machen

Die BASF und die beiden UN-Organisationen UNIDO (United Nations Industrial Development Organisation) und UNEP (United Nations Environmental Programme) engagieren sich gemeinsam in Marokko: Im Rahmen eines Pilotprojekts werden mehrere Textilfärbereien auf ihre Ökoeffizienz hin überprüft. Die Ergebnisse sollen danach in Produktionsverbesserungen umgesetzt werden. Als Instrument dient dabei die von der BASF entwickelte Ökoeffizienz-Analyse, die in der BASF-Gruppe weltweit eingesetzt wird. Ziel der Ökoeffizienz-Analyse ist es, Ökonomie und Ökologie in Einklang zu bringen, das heißt Produkte mit möglichst wenig Rohstoffen und Energie herzustellen, die Emissionen so gering wie möglich zu halten und sie zu günstigen Preisen anzubieten.

Dabei wird ein Softwareprogramm in französischer Sprache von der BASF entwickelt, das den marokkanischen Unternehmen kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Anhand der betrieblichen Eckdaten errechnet das Programm, wie sich der Herstellungsprozess verbessern lässt. Dadurch können knappe Ressourcen gespart werden und die Umwelt wird weniger belastet.

Mit dem Pilotprojekt beteiligt sich die BASF aktiv am "Global Compact", einer Initiative des UN-Generalsekretärs Kofi Annan. Weltorganisation und Weltwirtschaft verpflichten sich darin, weltweit Grundprinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen und Umweltschutz zu fördern. Die BASF gehört mit weiteren rund 50 Großunternehmen, Arbeitnehmer-, Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen zu den Gründungsmitgliedern des "Global Compact".

"Ziel ist es, den marokkanischen Unternehmen ein wirkungsvolles Instrument zur nachhaltigen Entwicklung an die Hand zu geben. So können die Unternehmen die Weichen für wirtschaftlich sinnvolle und gleichzeitig umweltverträgliche Produkte und Verfahren auf dem Textilsektor stellen", erklärt Dr. Andreas Kicherer vom Bereich Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF. Kicherer hat bei einer Marokkoreise die ausgewählten Textilfärbereien besucht und erste Kontakte geknüpft.

Die Textilindustrie hat mit 200 000 Beschäftigten und einem Anteil am Export von über 40 % für die Volkswirtschaft von Marokko große Bedeutung.

Die BASF und die Vereinten Nationen wollen die Ergebnisse ihres Projekts anhand einer Fallstudie im offiziellen Programm des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung der UNEP in Johannesburg im September 2002 gemeinsam präsentieren.

Informationen über die Ökoeffizienz-Analyse der BASF können im Internet unter der Adresse www.basf.de/de/umwelt/oekoeffizienz abgerufen werden.

Die BASF ist das führende Chemieunternehmen der Welt. Ihr Ziel ist es, den Unternehmenswert durch Wachstum und Innovation nachhaltig zu steigern. Ihren Kunden bietet sie ein leistungsfähiges Sortiment, das Chemikalien, Kunststoffe, Lacksysteme, Dispersionen, Pflanzenschutzmittel sowie Feinchemikalien umfasst und bis zum Erdöl und Erdgas reicht. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist ihre Stärke: Damit erreicht das Unternehmen Kostenführerschaft und langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Im Jahr 2001 hatte die BASF mit ihren über 90 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von rund 32,5 Milliarden Euro. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), New York (BF), Zürich (BAS) und Paris (BA) .

Dr. Hartmut Unger | Pressemitteilungen
Weitere Informationen:
http:// www.basf.de
http://www.basf.de/de/umwelt/oekoeffizienz

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