Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit Shorts und Sandalen zum Weihnachtsmarkt

28.11.2006
Neuer Forschungsverbund untersucht Hintergründe des Klimawandels

Vorbei die Zeiten, in denen man die Sommerkleidung in der Adventszeit in den Keller verbannen konnte: Der Klimawandel gibt dem Begriff "Jahreszeiten" eine völlig neue Bedeutung und verführt uns noch kurz vor dem 1. Dezember ein kleines Sonnenbad auf der Terrasse zu nehmen.

Doch welche komplexen Mechanismen hinter diesen Veränderungen stecken, ist noch weitestgehend unerforscht. Um die Wechselwirkung zwischen Vegetation, Atmosphäre und Boden besser verstehen zu können, fördert der DFG einen regionalen Forschungsverbund (Transregio 32) mit Forschungsgruppen der Universitäten Bonn, Köln, Aachen und dem Forschungszentrum Jülich.

Ziel ist es, den Energie-, Gas- und Wasseraustausch zwischen Boden und Atmosphäre genauer zu ergründen. Diese Grundlagenerkenntnisse sollen es ermöglichen, zukünftig Computermodelle zu entwickeln, die eine verlässliche Wetter- und Klimaprognose unterstützen. Erst die exzellente Kompetenz der involvierten Forschungsgruppen macht diese theoretisch und experimentell aufwendige Untersuchung möglich. Die Einzigartigkeit des Transregios liegt darin, dass die verschiedenen Fachdisziplinen Geophysik, Hydrologie, Meteorologie, Agrar- und Pflanzenwissenschaften mit einem gemeinsamen methodischen Ansatz an die Problemstellung herangehen.

Zwei Millionen Euro stehen dafür bis 2010 zur Verfügung. Bei erfolgreichem Verlauf der ersten Phase stehen zwei weitere vierjährige Förderphasen in Aussicht.

Bei Rückfragen: Prof. Dr. Michael Kerschgens, Institut für Geophysik
und Meteorologie, Universität zu Köln, Tel.: 0221/ 470- 3683, kerschgens@meteo.uni-koeln.de

Verantwortlich: Marisa Roczen

Gabriele Rutzen | idw
Weitere Informationen:
http://www.earth-systems.de/transreg.html

Weitere Berichte zu: Forschungsgruppen Geophysik Meteorologie Transregio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Wasserqualität von Flüssen: Zusätzliche Reinigungsstufen in Kläranlagen lohnen sich
24.05.2017 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
19.05.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten