Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Methode zur biologischen Abfallbehandlung

16.03.2005


In einer Zeit, in der ökologische Belange vordringlich sind, tritt die Wissenschaft mit der Bioreinigung von verschmutztem Erdreich und Wasser in den Vordergrund.



Die Anstrengungen spanischer Wissenschaftler haben zur Entwicklung eines neuen Systems zur Dekontaminierung von verschmutztem Boden und Wasser geführt. Das System basiert auf der Bioreinigung betroffener Gebiete unter Verwendung mikrobischer Biofilmverfahren. Die Bioreinigung ist als die Verwendung von Biotechnologie zur Behandlung von Abfällen definiert. Mit dieser Methode können verschiedenste Kontaminierungen beseitigt werden, so z.B. Kohlenwasserstoffe, Nitrat, Nitrit, organische Substanzen und Schwermetalle. Das Hauptprinzip der Bioreinigung ist der Einsatz von Mikroorganismen zur Aufschlüsselung der Verschmutzungssubstanzen und deren Beseitigung aus dem betroffenen Gebiet.



Dieses neue System arbeitet mit Tauchfiltern zur biologischen Denitrifizierung oder zur Beseitigung von Kohlenstoff. Diese Filter enthalten Mikroorganismen mit besonderen Eigenschaften, die es ihnen ermöglichen, Kohlenwasserstoffe aufzunehmen und abzubauen. Obwohl bereits eine Vielzahl von Biofilmreaktoren für die Bioreinigung eingesetzt wurde, lässt diese gegenwärtige Entwicklung darauf schließen, dass sich Tauchfilter für die biologische Süßwasseraufbereitung sehr gut eignen.

Die niedrigen Kosten für dieses biologische Dekontaminierungsverfahren machen es sowohl finanziell als auch ökologisch attraktiv. Dieses Verfahren könnte besonders für mögliche Partner aus der Industrie und für Forschungseinrichtungen, die diese Methode weiterentwickeln möchten, von Interesse sein. Es ist bereits ein Laborprototyp verfügbar, der für die Demonstration der Funktionsfähigkeit der beschriebenen Technologie eingesetzt werden kann.

Lucia Diaz | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ceseand.cica.es/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Wasserqualität von Flüssen: Zusätzliche Reinigungsstufen in Kläranlagen lohnen sich
24.05.2017 | Eberhard Karls Universität Tübingen

nachricht Eisenmangel hemmt marine Mikroorganismen
19.05.2017 | GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten