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Beste Anpassung an den Klimawandel garantiert

25.07.2008
Das Fachgebiet Umwelt- und Raumplanung der TU Darmstadt arbeitet intensiv auf dem Gebiet Anpassung an den Klimawandel.

Jetzt wollen die Wissenschaftler in einer betroffenen Region gemeinsam mit örtlichen Akteuren Anpassungsmaßnahmen erarbeiten. Dafür suchen sie in einem Wettbewerb einen Pilotraum in der Region Starkenburg. Der Gewinner-Raum kann sich sicher sein, auf den Klimawandel bestens vorbereitet zu sein.

Schon heute sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar: Unwetter und Stürme im Hochsommer, extreme Hitze und Trockenheit schon im Frühling und kaum Frost im Winter. Solche Wetterkapriolen treten in den letzten Jahren in Europa verstärkt auf. Zwar ist nicht jeder heiße Sommer zwangsläufig eine Folge des Klimawandels. Mittlerweile gehen die Wissenschaftler aber davon aus, dass die Menschen sich auf künftige Klimaveränderungen einstellen müssen.

Dies gilt natürlich auch für Südhessen: Wärmere Sommer und gleichzeitig geringere Niederschlagsmengen gefährden die Ernten der Landwirte. Generell müssen sie ihre Erzeugnisse daher an die Veränderungen anpassen.

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Hier setzt der Wettbewerb "Angepasst im Klimawandel" an: Die TU-Wissenschaftler suchen in der Region Starkenburg einen Pilotraum, um beispielhaft Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel zu erarbeiten. Das Regierungspräsidium Darmstadt übernimmt die Schirmherrschaft.

Der Gewinner des Wettbewerbs wird Pilotraum, in dem das Fachgebiet Umwelt- und Raumplanung in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren bis Ende 2010 ein integriertes Anpassungskonzept ausarbeiten und erste Lösungen umsetzen wird. Für die Realisierung von Pilotmaßnahmen erwarten die Wissenschaftler Fördermittel in Höhe von 50.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Ziel ist es, den Pilotraum zu einem der am besten an die Folgen des Klimawandels angepassten Räume in Deutschland zu entwickeln.

Der Pilotraum soll sich nicht an administrativen Grenzen, sondern an existierenden bzw. zu erwartenden Klimafolgen orientieren. Das bedeutet, dass Gebiete mit ähnlichen naturräumlichen Bedingungen einen Pilotraum bilden können. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist ein schlagkräftiges Aktionsbündnis von mindestens drei Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung und die Bereitschaft, mit Engagement und Kreativität neue Wege bei der Anpassung an den Klimawandel zu beschreiten.

Bis zum 27. Oktober 2008 können alle Akteure aus der Region Starkenburg (Kreis Bergstraße, Kreis Darmstadt-Dieburg, Kreis Groß-Gerau,

Odenwaldkreis, Kreis Offenbach, Wissenschaftsstadt Darmstadt) ihre Wettbewerbsbeiträge beim Fachgebiet Umwelt- und Raumplanung der TU Darmstadt einreichen.

Weitere Informationen:
Frank Buchholz, 06151 16-2593, f.buchholz@iwar.tu-darmstadt.de
Robert Riechel, 06151 16-3148, r.riechel@iwar.tu-darmstadt.de

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-darmstadt.de

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