Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Abfallbehälter werden elektronisch verfolgt

29.06.2000


... mehr zu:
»Entsorgung
Wechselbehälter mit Abfällen senden Funksignale aus, ihr Weg kann so jederzeit kontrolliert und gesteuert werden. Das ist eine Neuheit aus dem Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund, die in dieser Woche auf der
"Entsorga 2000" im Kölner Messegelände präsentiert wurde.

Prof. Dr.-Ing. R. Jansen hat bei der Entwicklung eines transpon-derbasierten Behälterverfolgungssystems "TACoSplus" für die Entsorgungswirtschaft für die gewerbliche Entsorgung mittels Abfallwechselbehältern mit der UST Software GmbH in Gera den richtigen Kooperationspartner gefunden.

Mit der Umsetzung des Projekts wird, so Professor Jansen, die Transparenz von Entsorgungsprozessen entscheidend verbessert. Dabei wurden rechtliche, technische, logistische sowie ökonomische Anforderungen berücksichtigt. Dies hat beispielsweise zur Folge, daß Rationalisierungspotentiale erschlossen, Haftungsrisiken aufgrund von Überschreitungen gesetzlich vorgeschriebener Behälterprüfungen minimiert und die Rechtssicherheit bei der Nachweisführung nachhaltig erhöht werden können.

Das mit Bundesmitteln geförderte Projekt sieht für Entsorgungsdienstleistungen eine Organisationsform vor, die einen lückenlosen und jederzeit nachvollziehbaren Informationsfluß hinsichtlich benötigter Behälterdaten ermöglicht. Was an Wertstoffen, Müll, Giftstoffen und anderem Entsorgungsgut unterwegs ist, bleibt mit Funksignalen der Behälter ständig zentral oder vor Ort unter Kontrolle. Das gilt auch für Verlaufswege, Lagerziele, Prüftermine und ähnliches. Die kompakten Stoffstromdaten erleichtern nicht nur die Abwicklung der Entsorgung, sondern optimieren auch das Führen der Nachweise gegenüber Behörden und Kunden.

Weitere Information: Rita Furtmair, Ruf 0231-755-5714

Klaus Commer |

Weitere Berichte zu: Entsorgung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen
05.12.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

nachricht Besserer Schutz vor invasiven Arten
15.11.2016 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie