Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Turbulenz-Management für Führungskräfte

25.05.2009
Um in turbulenten Zeiten angemessen auf Veränderungen reagieren zu können, entwickelt das Fraunhofer IAO eine Turbulenz-Simulation für Führungskräfte. Mit einer aktuellen Umfrage sollen nun die Einschätzung und Aktivitäten von Unternehmen zu diesem Thema ermittelt werden.

Die Weltwirtschaft ist aktuell kaum kalkulierbaren Turbulenzen ausgesetzt. Globale Schockwellen ziehen selbst erfolgreiche Unternehmen in einen Strudel kritischer Ereignisse. Die Steuerung aller Risiken und Werttreiber des Unternehmens während dieser Turbulenzen wird zur überlebenswichtigen Herausforderung für die Unternehmensführung.

Stringenz, Kooperationsfähigkeit sowie glaubwürdige Kommunikation seitens der Führungsebene entscheiden darüber, inwiefern die Steuerungsfähigkeit des Unternehmens erhalten bleibt. Vorhandene Monitoring- und Führungssysteme und Krisenpläne müssen ständig den neuesten technologischen, wirtschaftlichen und aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst werden.

Ein neues Trainingsangebot des Fraunhofer IAO unterstützt Entscheider darin, diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen: In Europas modernstem "Business Cockpit" für visuelles Unternehmensmanagement (VISUM) werden mögliche kritische Ereignisse mit allen Konsequenzen für die kurz- und langfristige Unternehmensplanung während eines Workshoptags simuliert. Dabei kommen modernste Technologien der Datenaufbereitung, Zusammenarbeit und Kommunikation zum Einsatz. Die Simulationen und Eskalationsszenarien werden auf die konkreten Herausforderungen des spezifischen Markts und der Branche angepasst und anhand aktueller Vergleichsfälle realitätsnah entwickelt.

Eine begleitende Expertenanalyse unterstützt die Entwicklung von Lösungen, die für zukünftige Entscheidungen in Realsituationen unerlässlich sind. Technische und menschliche Aktions- und Reaktionsschemata werden dokumentiert und anhand einer speziell entwickelten Methodik ausgewertet. Die Simulation ist als Ganztages-Coaching für ca. zehn Firmenangehörige ausgelegt und wird vom Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit Trainern des auf Krisen- und Medientraining spezialisierten Beratungsunternehmens HeadlineAffairs aus München entwickelt und durchgeführt.

Um dieses Angebot weiterzuentwickeln und zu verbessern, führt das Institut aktuell auch eine Kurzumfrage zu diesem Thema durch. Ziel ist es, einen Überblick über die aktuelle Einschätzung und Aktivitäten von Unternehmen zu diesem Thema zu gewinnen. Die Beantwortung der Fragen dauert maximal 10 Minuten. Interessierte Teilnehmer erhalten als Dank für ihr Engagement eine kostenlose Auswertung der Befragung. Unter http://www.turbulenzmanagement.de/onlinesurvey ist der Fragebogen noch bis zum 19. Juni 2009 freigeschaltet.

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Dr. Josephine Hofmann
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970-2095, Fax: +49 711 970-2299
josephine.hofmann@iao.fraunhofer.de

Claudia Garád | idw
Weitere Informationen:
http://www.turbulenzmanagement.de/onlinesurvey

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE